Alle Artikel in: Flanieren

Naturschutzgebiet Neresheim-Zwing

Das Naturschutzgebiet ist geprägt durch Schafweiden und den Wechsel von Wäldern und Wiesen in hügeliger Landschaft. Eine Vielzahl an geschützten und seltenen Tier- und Pflanzenarten können hier bewundert werden. Zahlreiche Wanderwege mit Blick auf das über Neresheim berühmte Benediktinerkloster führen durch die reizvolle Härtsfeldlandschaft mit großflächigen Wacholderheiden. Ein Abstecher zur Schauköhlerei ist ein absolutes Muss.

Familien- und Landschaftspark Wetzgau

Der „Himmelsgarten“ auf der Hochfläche bei Wetzgau ist das ideale Ziel für einen abwechslungsreichen Familienausflug.

Hier gibt es viel zu entdecken: Den 38,6 m hohen Turm „Himmelsstürmer“, eine Spielgolfanlage, Wasserspielflächen für die Kleinsten, ein Floßbecken für die Größeren, die Erlebniswelten des Heilmittel- und Naturkosmetikherstellers Weleda, den Baumwipfel-Kletterparcours „Skypark“, eine über hundert Meter lange Holz-Murmelbahn und viele andere spannende Attraktionen.

Orrotsee Rosenberg

Um den 18 ha großen See führt ein idyllischer Wanderweg. Parkplätze, in Seenähe angelegt, sind Ausgangspunkt für zahlreiche Wander- und Radtouren. Urlauber finden hier ein liebevoll gestaltetes Freizeitangebot. Neben Baden in einem natürlichen Gewässer mit angrenzender Liegewiese, Segeln, Boot fahren und Angeln, gibt es ein Wassertretbecken, Trimm-dich-Pfad und Sinne-Parcours.

Weiherwiesen Essingen

Auf einer von dichten Wäldern umschlossenen und von Birken bewachsenen weiten Lichtung bei Tauchenweiler erstreckt sich das Naturschutzgebiet „Weiherwiesen“. Beeindruckend ist die außerordentlich vielfältige Flora. So kann man mit ein wenig Glück Trollblumen, verschiedene Arten von Orchideen, Lupinien und Schwertlilien entdecken. Und wenn das fahle Wollgras silberhaarig übers Moor geistert, mag mancher Besucher im Abendschein sogar leise erschauern.

Felsenmeer Wental

Auf der Albhochfläche, südöstlich der Nachbargemeinde Bartholomä, erstreckt sich über die Gemarkung von Essingen, bis ins Steinheimer Becken das Wental.
Entstanden ist diese einzigartige Naturlandschaft aus dem Flussbett des Wasserlaufes Wedel. Dieser hat sich, als das Jurameer abzog und die Alb vor etwa 150 Millionen Jahren zu verkarsten begann, immer tiefer ins Gestein gefressen, bis er völlig versickerte. Zurück blieben das Wental und die seltsam geformten Dolomitfelsen. Sie stellen ein eindrucksvolles Zeugnis der Kraft des Wassers dar. Diese urigen und bizarren Felsformationen erstrecken sich über fast das gesamte Wental. Jedoch häufen sie sich im Bereich des Felsenmeeres, so dass der Eindruck einer wahren Flut unterschiedlichster Felsformationen entsteht.

Vor allem für Familien mit kleinen Kindern ist das Felsenmeer im Wental ein Magnet. Aufgrund der Vielzahl und der zum Teil seltenen Tier- und Pflanzenarten wurde das einstige Landschaftsschutzgebiet „Wental“ zum Naturschutzgebiet aufgewertet.

Reiterleskapelle Waldstetten

Auf einem Bergsattel hoch über Waldstetten steht das Wahrzeichen der Gemeinde – die Reiterleskapelle. Klein und doch beeindruckend. Die dem heiligen Leonhard geweihte Kapelle ist ein populäres Ausflugsziel und steht auf einem Bergsattel zwischen dem Rechbergle und dem Graneggle, einem Ausläufer des hohen Kalten Feldes. Genieße die herrliche Aussicht, pausiere auf den Ruhebänken oder komme zur Besinnung.

Naturschutzgebiet Ellwanger Schlossweiher

Die charakteristische Kulturlandschaft des Ellwanger Hügel- und Seenlands bietet Pflanzen- und Tierarten Lebensraum, die auf offene, gepflegte, aber nicht intensiv genutzte Landschaften angewiesen sind. Eine hohe Artenvielfalt mit über 200 verschiedenen Pflanzen- und zahlreichen Vogel- und Libellenarten kennzeichnet das Gebiet. Hier sind auch seltene, schutzbedürftige Arten heimisch wie die Glänzende Seerose, der Zwergtaucher und die Braune Mosaikjungfer. Die Streuobstwiesen werden regelmäßig mit Schafen beweidet.

Kaltes Feld Degenfeld

Das Kalte Feld mit seinen Ausläufern Hornberg und Galgenberg ist ein Zeugenberg der Schwäbischen Alb und befindet sich mit fast 800 m Höhe zwischen Schwäbisch Gmünd und Donzdorf und ist somit die höchste Erhebung auf der Ostalb. Der Name lässt schon erahnen, dass hier auch im Winter einiges geht, so ist zum Beispiel Skilanglauf relativ oft möglich. Im Sommer ist die ca. 2 km breite und 2 km lange Hochebene ein beliebtes Wander- und Radwanderziel, nicht zuletzt wegen der bunten Blumenwiesen und der Wacholderheiden.

Schlucht Teufelskanzel Gschwend-Rotenhar

Die versteckt liegende Felsformation oberhalb von Rotenhar war einst Zuflucht in Kriegszeiten und soll im Mittelalter ein Zeremonieplatz der „Täufer“- Sekte gewesen sein. Heute ist die wildromantische Teufelskanzel eines der Aushängeschilder von Gschwend. Das Naturdenkmal liegt an einer kleinen Seitenschleife am Kultur- und Landschaftspfad Frickenhofer Höhe.

Wallfahrtskirche St. Salvator Schwäbisch Gmünd

Hinter dem Bahnhof führt ein traditioneller Kreuzweg hinauf auf den St. Salvator. Das dortige Heiligtum schuf der Kirchenbaumeister Caspar Vogt nach 1617. Er baute dabei bereits vorhandene Höhlen zu einer Unter- und Oberkapelle aus. Angefügt ein achteckiger Turm mit Zwiebeldach. Das Kaplaneihaus hat 1771 Stadtbaumeister Johann Michael Keller entworfen. Die Prozessionen hinauf zum St. Salvator wurden, solange Schwäbisch Gmünd Reichsstadt war, von den Kapuzinern betreut.