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Reiterleskapelle Waldstetten

Auf einem Bergsattel hoch über Waldstetten steht das Wahrzeichen der Gemeinde – die Reiterleskapelle. Klein und doch beeindruckend. Die dem heiligen Leonhard geweihte Kapelle ist ein populäres Ausflugsziel und steht auf einem Bergsattel zwischen dem Rechbergle und dem Graneggle, einem Ausläufer des hohen Kalten Feldes. Genieße die herrliche Aussicht, pausiere auf den Ruhebänken oder komme zur Besinnung.

Kaltes Feld Degenfeld

Das Kalte Feld mit seinen Ausläufern Hornberg und Galgenberg ist ein Zeugenberg der Schwäbischen Alb und befindet sich mit fast 800 m Höhe zwischen Schwäbisch Gmünd und Donzdorf und ist somit die höchste Erhebung auf der Ostalb. Der Name lässt schon erahnen, dass hier auch im Winter einiges geht, so ist zum Beispiel Skilanglauf relativ oft möglich. Im Sommer ist die ca. 2 km breite und 2 km lange Hochebene ein beliebtes Wander- und Radwanderziel, nicht zuletzt wegen der bunten Blumenwiesen und der Wacholderheiden.

Schlucht Teufelskanzel Gschwend-Rotenhar

Die versteckt liegende Felsformation oberhalb von Rotenhar war einst Zuflucht in Kriegszeiten und soll im Mittelalter ein Zeremonieplatz der „Täufer“- Sekte gewesen sein. Heute ist die wildromantische Teufelskanzel eines der Aushängeschilder von Gschwend. Das Naturdenkmal liegt an einer kleinen Seitenschleife am Kultur- und Landschaftspfad Frickenhofer Höhe.

Weiherwiesen Essingen

Auf einer von dichten Wäldern umschlossenen und von Birken bewachsenen weiten Lichtung bei Tauchenweiler erstreckt sich das Naturschutzgebiet „Weiherwiesen“. Beeindruckend ist die außerordentlich vielfältige Flora. So kann man mit ein wenig Glück Trollblumen, verschiedene Arten von Orchideen, Lupinien und Schwertlilien entdecken. Und wenn das fahle Wollgras silberhaarig übers Moor geistert, mag mancher Besucher im Abendschein sogar leise erschauern.

Wallfahrtskirche St. Salvator Schwäbisch Gmünd

Hinter dem Bahnhof führt ein traditioneller Kreuzweg hinauf auf den St. Salvator. Das dortige Heiligtum schuf der Kirchenbaumeister Caspar Vogt nach 1617. Er baute dabei bereits vorhandene Höhlen zu einer Unter- und Oberkapelle aus. Angefügt ein achteckiger Turm mit Zwiebeldach. Das Kaplaneihaus hat 1771 Stadtbaumeister Johann Michael Keller entworfen. Die Prozessionen hinauf zum St. Salvator wurden, solange Schwäbisch Gmünd Reichsstadt war, von den Kapuzinern betreut.

Fränkisch-Schwäbischer Jakobsweg

Der Fränkisch-Schwäbische Jakobsweg führt von Würzburg über Rothenburg o.d.T. und Rosenberg/Hohenberg nach Ulm. Der Pilger geht 268 Kilometer, auf meist sanft hügeligen, gut ausgebauten Wegen. Lediglich nach den Flusstälern der Jagst, des Kochers, der Lein und der Lone steigt der Weg auf kurzen Strecken, beim Albaufstieg zwischen Bargau und dem Bargauer Kreuz ein längeres Stück, heftig an. Für den ganzen Weg sollte man sich mindestens 11 Tage Zeit nehmen. Besser ist es, sich mehr Zeit zu lassen, denn im Eilschritt lassen sich Spiritualität und Besonderheiten, wie beispielsweise die Jakobuskirche in Hohenberg und das Sieger Köder Zentrum in Rosenberg, wohl kaum erleben.

Kunstwerk Sieger Köder

Im Sieger Köder Zentrum – Werk und Bibelgarten wird die ganze Schaffenskraft des Künstlers ausgestellt. Den Besucher erwarten originale Glasfenster, Plastiken, Skulpturen, zahlreiche Originalbilder und vieles mehr.

Sieger Köder Zentrum – Werk und Bibelgarten

Lorch

Überragt vom einstigen Benediktinerkloster liegt die liebenswerte Kleinstadt Lorch im Herzen des Stauferlandes. Eingebettet in eine waldreiche Hügellandschaft, an der schmalsten Stelle des Remstals, zeichnet sich das Stauferstädtchen durch ein mildes Klima aus.

Evangelische Pfarrkirche

Neresheim

Die ehemalige Königlich-Württembergische Oberamtsstadt – im Herzen des Härtsfelds – wurde im Jahr 1095 erstmals urkundlich erwähnt und hat sich heute zu einem staatlich anerkannten Erholungsort mit hoher Gastlichkeit und einem breiten Kultur-, Freizeit- und Erholungsangebot entwickelt. Von weitem sichtbar thront die mächtige Abteianlage der Benediktiner mit einem der bedeutendsten Kirchenbauten des Spätbarocks über der lebenswerten und lebendigen Kleinstadt.

Naturschutzgebiet Zwing

Oberkochen

Oberkochen ist eine bemerkenswerte Stadt zwischen Albuch und Härtsfeld. Sie verbindet ihren landschaftlichen, natürlichen Reiz und ihre kleinstädtische Idylle mit den Möglichkeiten einer Großstadt. Oberkochen ist eine weltoffene Stadt mit internationaler Bedeutung. Oberkochen ist keine Weltstadt – aber dennoch eine „Weltgemeinde“.

Stadtbrunnen Oberkochen

Lauchheim

Mit rund 4.700 Einwohner ist Lauchheim zwar die kleinste Stadt im Ostalbkreis, dennoch hat sie einiges zu bieten. Die einstige Amtsstadt präsentiert sich heute als idyllisch am Albtrauf gelegener Ort mit hohem Wohn- und Freizeitwert sowie guter Erreichbarkeit. Besuche Schloss Kapfenburg, die über der Stadt Lauchheim thront oder genieße das Flair der kleinen aber feinen (Alt-)Stadt bei einem Kaffee am Marktplatz.

Rathaus
Museum im Torturm