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Riesenrutsche am Zeiselberg Schwäbisch Gmünd

Man wandelt langsam die Rampen hoch zum Zeiselberg. Weinberghäuschen und Reben weisen auf das kulturelle Erbe des Remstals hin, Wacholder auf die Ostalb. Von der Aussichtsplattform betrachtet man die Stadt, die Riesenrutsche wird dauerhafter Anziehungspunkt für die ganze Familie und abends verwandelt sich der Ort durch warmes Licht von marokkanischen Laternen zu einem romantischen Aufenthaltsraum in Stadtnähe mit Biergarten.

Aussichtsplattform Zeiselberg

In der Riesenrutsche geht es am neuen „Berg der Kinder“ den Zeiselberg hinab bis zum Glücklichtweg. Die große Röhre bringt es dabei auf über 26 Meter Tempo-Spaß für die etwas größeren Steppkes. Die kleine Rutsche vom neuen Turm auf dem Zeiselberg sorgt dann auch für die kleineren Gäste am Berg der Kinder für glückliches Kinderlachen.

Schelmenklinge Lorch

Lorch im Remstal zwischen Schorndorf und Schwäbisch Gmünd bietet in einem felsenumgebenen Kleinod einen Wanderweg durch die Schelmenklinge. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts zog es die Wanderer in diese urwüchsige Sandsteinschlucht, so dass die Schelmenklinge im Jahr 2020 ihr 135-jähriges Jubiläum feiern kann.
Die Schelmenklinge ist nicht erst in jüngster Zeit ein beliebtes Ausflugsziel für Groß und Klein.


Im Lauf vieler Jahrzehnte beteiligten sich Lorcher Bürger immer wieder an der Instandhaltung. Findige Bastler stellten irgendwann kleine Wasserspiele (Mai – Oktober) auf. Eine Gruppe des Albvereins setzt seit 25 Jahren eine Jahrzehnte alte Tradition fort und stellt am Bachlauf wasserbetrieben Modelle auf, die Jung und Alt gleichermaßen erfreuen.

Remsursprung Essingen

Essingen, als Ursprungsort der Rems, liegt eingebettet in einer reizvollen und facettenreichen Landschaft am Albuch. Im engen, ja fast schlauchartigen und im Hintergrund von den mächtigen Lauterburger Höhen begrenzten Tal, zwischen Essingen und Lauterburg, entspringt die Rems. Das anfangs noch kleine Flüsschen wächst auf seiner fast 80 km langen Reise zu einem stattlichen Fluss heran, wo er schließlich bei Neckarrems in den Neckar mündet.

Daten und Zahlen:
  • Höhe der Quelle: 551 m ü. NN
  • Höhe der Mündung: 203 m ü. NN
  • Gesamtgefälle: 348 m
  • Durchschnittsgefälle: 4,35 m/km
  • Gesamtlänge: 80 km
  • Mündungsfluss: Neckar
  • Mündung: Neckarrems Neckarrems

Lourdes-Grotte Iggingen

Die Igginger Lourdes-Grotte liegt romantisch und idyllisch im Wald, östlich der Landesstraße nach Böbingen und wurde im Wesentlichen von den beiden Iggingern, dem Maurermeister Anton Kaiser und dem Bildhauer Johannes Kaiser um 1900 errichtet. Eine Quelle im Wald wurde gefasst und die künstliche Nachbildung der Höhle bzw. Grotte errichtet. Von der Holzbildhauerfamilie Kaiser wurden auch die Marienstatue und die Bernadette geschnitzt, die allerdings beide im Laufe der Zeit gestohlen wurden.

Albert Heinzmann und seine Helfer haben mit großem ehrenamtlichem Engagement die Lourdes-Grotte und das kleine Waldstück liebevoll saniert und zu einem wunderbaren, beschaulichen Ort gestaltet. In diesem Kleinod finden regelmäßig Marienandachten statt und viele Besucher nutzen unter dem Jahr den Ort der Ruhe und Besinnlichkeit zum Verweilen.

Renaturierte Sechta mit Auerochsen am Ipf

Durch die Renaturierung des Sechtagebietes gewinnt die Landschaft immer mehr von ihrem ursprünglichen Aussehen zurück. Der Charakter der Fluss-Auen mit ihrer reichen Tier- und Pflanzenwelt lebt auf fast natürliche Weise wieder auf.

Seit Mai 2011 weiden zwischen den Bopfinger Ortsteilen Oberdorf und Kerkingen auf etwa 24 Hektar mehrere Auerochsen. Diese erkennt man an ihrem hellen Aalstrich entlang des Rückgrats, den kräftigen Hörnern und dem weißen Flotzmaul. Die seltenen Wildrinder in der Sechtaaue haben sich inzwischen zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt. Die vielen Radfahrer und Wanderer sind begeistert von der neuen Wildnis und haben die Auerochsen in ihr Herz geschlossen.

Bibererlebnispfad Kirchheim am Ries-Benzenzimmern

Der ca. 2,2 km lange Erlebnispfad ist ein Anziehungspunkt nicht nur für Biber, Wasservögel, Insekten und seltene Pflanzen sondern auch für Naturliebhaber und Spaziergänger. Auf Informationstafeln sind wertvolle Details über den Biber und seinen Lebensraum entlang des Rundwegs zu erfahren. Der Erlebnispfad beginnt am Weiher am westlichen Ortsrand von Benzenzimmern. Es bietet sich an, den Abschluss des Rundwegs am Grill- und Rastplatz am Weiher einzulegen.

Grill- und Rastplatz am Weiher

Ameisenstadt – Naturschutzgebiet Dellenhäule

Das 24,1 ha große Naturschutzgebiet liegt bei Aalen-Waldhausen auf dem Härtsfeld und bewahrt eine Vielzahl vom Aussterben bedrohter Arten. Hier befindet sich auch die größte Ameisenanhäufung Mitteleuropas mit etwa 22 Arten. Zu sehen sind hier unzählige Hügelchen der Ameisenhaufen. Im Naturschutzgebiet gibt es Wanderwege, die zum Erkunden des Gebiets einladen.

Naturschutzgebiet Ellwanger Schlossweiher

Die charakteristische Kulturlandschaft des Ellwanger Hügel- und Seenlands bietet Pflanzen- und Tierarten Lebensraum, die auf offene, gepflegte, aber nicht intensiv genutzte Landschaften angewiesen sind. Eine hohe Artenvielfalt mit über 200 verschiedenen Pflanzen- und zahlreichen Vogel- und Libellenarten kennzeichnet das Gebiet. Hier sind auch seltene, schutzbedürftige Arten heimisch wie die Glänzende Seerose, der Zwergtaucher und die Braune Mosaikjungfer. Die Streuobstwiesen werden regelmäßig mit Schafen beweidet.

Waldentdeckerpfad „Schindersklinge“ in Ellenberg

Gleich zu Beginn des Pfades sind schon Rekorde zu verzeichnen. Wusstest Du, dass dort seit 1997 die „Längste Bank der Welt aus einem Stamm“, die auch im Guinness-Buch der Rekorde verzeichnet ist, steht?

Im weiteren Verlauf schlängelt sich der Trampelpfad auf einer Länge von ca. 1 km durch das Unterholz der „Schindersklinge“. Über kleine Stege und mehrere Bäche führt er die Besucherinnen und Besucher zu den Stationen im Wald wie beispielsweise Tierweitsprung, Klangerlebnisstation, Kugelbahn (Kugel sollte man selbst mitbringen, max. 6 cm Durchmesser), Naturkneippstelle, Barfußpfad, Baum- und Strauchpfad, Labyrinth, uvm. Besonders für Familien mit Kindern ist der Besuch ein schönes Erlebnis in der Natur.

Anfahrt: Ellenberg Richtung Ellwangen verlassen, unmittelbar nach Ortsausgang links abbiegen Richtung Häsle (Häslestraße) Parkplatz und Einstieg auf der rechten Seite.

Goldberg Riesbürg

Nahe Goldburghausen befindet sich der bis weit über die Grenzen Riesbürgs hinaus bekannte ca. 60 m hohe Goldberg, ein Felsen aus Süßwasserkalk (Travertin), der nach dem Abfluss des Ries-Sees entstanden ist. In fünf aufeinanderfolgender Perioden, in vor- und frühgeschichtlicher Zeit, war der Goldberg besiedelt. Ein einzigartiger archäologischer Fundplatz!

PS: Verbinde Deinen Besuch mit dem Goldbergmuseum!