Alle Artikel in: Geheimtipp

Riesenrutsche am Zeiselberg Schwäbisch Gmünd

Man wandelt langsam die Rampen hoch zum Zeiselberg. Weinberghäuschen und Reben weisen auf das kulturelle Erbe des Remstals hin, Wacholder auf die Ostalb. Von der Aussichtsplattform betrachtet man die Stadt, die Riesenrutsche wird dauerhafter Anziehungspunkt für die ganze Familie und abends verwandelt sich der Ort durch warmes Licht von marokkanischen Laternen zu einem romantischen Aufenthaltsraum in Stadtnähe mit Biergarten.

Aussichtsplattform Zeiselberg

In der Riesenrutsche geht es am neuen „Berg der Kinder“ den Zeiselberg hinab bis zum Glücklichtweg. Die große Röhre bringt es dabei auf über 26 Meter Tempo-Spaß für die etwas größeren Steppkes. Die kleine Rutsche vom neuen Turm auf dem Zeiselberg sorgt dann auch für die kleineren Gäste am Berg der Kinder für glückliches Kinderlachen.

Remsursprung Essingen

Essingen, als Ursprungsort der Rems, liegt eingebettet in einer reizvollen und facettenreichen Landschaft am Albuch. Im engen, ja fast schlauchartigen und im Hintergrund von den mächtigen Lauterburger Höhen begrenzten Tal, zwischen Essingen und Lauterburg, entspringt die Rems. Das anfangs noch kleine Flüsschen wächst auf seiner fast 80 km langen Reise zu einem stattlichen Fluss heran, wo er schließlich bei Neckarrems in den Neckar mündet.

Daten und Zahlen:
  • Höhe der Quelle: 551 m ü. NN
  • Höhe der Mündung: 203 m ü. NN
  • Gesamtgefälle: 348 m
  • Durchschnittsgefälle: 4,35 m/km
  • Gesamtlänge: 80 km
  • Mündungsfluss: Neckar
  • Mündung: Neckarrems Neckarrems

Lourdes-Grotte Iggingen

Die Igginger Lourdes-Grotte liegt romantisch und idyllisch im Wald, östlich der Landesstraße nach Böbingen und wurde im Wesentlichen von den beiden Iggingern, dem Maurermeister Anton Kaiser und dem Bildhauer Johannes Kaiser um 1900 errichtet. Eine Quelle im Wald wurde gefasst und die künstliche Nachbildung der Höhle bzw. Grotte errichtet. Von der Holzbildhauerfamilie Kaiser wurden auch die Marienstatue und die Bernadette geschnitzt, die allerdings beide im Laufe der Zeit gestohlen wurden.

Albert Heinzmann und seine Helfer haben mit großem ehrenamtlichem Engagement die Lourdes-Grotte und das kleine Waldstück liebevoll saniert und zu einem wunderbaren, beschaulichen Ort gestaltet. In diesem Kleinod finden regelmäßig Marienandachten statt und viele Besucher nutzen unter dem Jahr den Ort der Ruhe und Besinnlichkeit zum Verweilen.

Renaturierte Sechta mit Auerochsen am Ipf

Durch die Renaturierung des Sechtagebietes gewinnt die Landschaft immer mehr von ihrem ursprünglichen Aussehen zurück. Der Charakter der Fluss-Auen mit ihrer reichen Tier- und Pflanzenwelt lebt auf fast natürliche Weise wieder auf.

Seit Mai 2011 weiden zwischen den Bopfinger Ortsteilen Oberdorf und Kerkingen auf etwa 24 Hektar mehrere Auerochsen. Diese erkennt man an ihrem hellen Aalstrich entlang des Rückgrats, den kräftigen Hörnern und dem weißen Flotzmaul. Die seltenen Wildrinder in der Sechtaaue haben sich inzwischen zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt. Die vielen Radfahrer und Wanderer sind begeistert von der neuen Wildnis und haben die Auerochsen in ihr Herz geschlossen.

Naturschutzgebiet Ellwanger Schlossweiher

Die charakteristische Kulturlandschaft des Ellwanger Hügel- und Seenlands bietet Pflanzen- und Tierarten Lebensraum, die auf offene, gepflegte, aber nicht intensiv genutzte Landschaften angewiesen sind. Eine hohe Artenvielfalt mit über 200 verschiedenen Pflanzen- und zahlreichen Vogel- und Libellenarten kennzeichnet das Gebiet. Hier sind auch seltene, schutzbedürftige Arten heimisch wie die Glänzende Seerose, der Zwergtaucher und die Braune Mosaikjungfer. Die Streuobstwiesen werden regelmäßig mit Schafen beweidet.

Goldberg Riesbürg

Nahe Goldburghausen befindet sich der bis weit über die Grenzen Riesbürgs hinaus bekannte ca. 60 m hohe Goldberg, ein Felsen aus Süßwasserkalk (Travertin), der nach dem Abfluss des Ries-Sees entstanden ist. In fünf aufeinanderfolgender Perioden, in vor- und frühgeschichtlicher Zeit, war der Goldberg besiedelt. Ein einzigartiger archäologischer Fundplatz!

PS: Verbinde Deinen Besuch mit dem Goldbergmuseum!

Sinneserlebnis „weiterweg“ in Gschwend-Rotenhar

Ein Walderlebnisweg der besonderen Art befindet sich bei Gschwend-Rotenhar: Der „weiterweg“ ist eine Mischung aus Naturerlebnis, Kunstpfad und Besinnungsweg. An 10 Stationen werden die Besucher inspiriert über zentrale Fragen des Lebens nachzudenken. Acht davon sind durch einen rollstuhlfreundlichen geschotterten Waldweg miteinander verbunden.

Er ist durch lilafarbene Symbole gekennzeichnet. Die erste Hälfte des Weges weist nur geringes Gefälle auf, der zweite Teil führt durch eine Senke mit geringen bis mittleren Steigungen. Die Initiatoren des Weges von der Graf-Pückler-Stiftung haben bei allen Kunstwerken des Tübinger Künstlers Martin Burchard auf eine Durchfahrtsbreite von 90 Zentimetern geachtet. An den Stationen des Erlebnispfades stehen Kunstwerke mit jeweils zwei Texttafeln.

Der „weiterweg“ wurde durch die Graf von Pückler und Limpurg’sche Wohltätigkeitsstiftung im eigenen Wald realisiert. Die künstlerische Konzeption und die Gestaltung der Stationen erfolgten durch den Tübinger Künstler Martin Burchard.

Kocherursprung Unterkochen

Zwei Quellflüsse speisen den Kocher: der Schwarze Kocher ein Kilometer südlich von Oberkochen und der Weiße Kocher ein Kilometer nordöstlich von Aalen-Unterkochen. Der Weiße Kocher entspringt in einem engen Tal, umringt von Bäumen und schlängelt sich an Felsen vorbei durch seine Quellschlucht. Unterhalb von Unterkochen vereinigen sich Weißer und Schwarzer Kocher zum Kocher, dem zweitgrößten Nebenfluss des Neckars.

Kocherursprung Unterkochen

Kaltes Feld Degenfeld

Das Kalte Feld mit seinen Ausläufern Hornberg und Galgenberg ist ein Zeugenberg der Schwäbischen Alb und befindet sich mit fast 800 m Höhe zwischen Schwäbisch Gmünd und Donzdorf und ist somit die höchste Erhebung auf der Ostalb. Der Name lässt schon erahnen, dass hier auch im Winter einiges geht, so ist zum Beispiel Skilanglauf relativ oft möglich. Im Sommer ist die ca. 2 km breite und 2 km lange Hochebene ein beliebtes Wander- und Radwanderziel, nicht zuletzt wegen der bunten Blumenwiesen und der Wacholderheiden.

Stadtpark an der Jagst Lauchheim

Der Park ist ein Zentrum für naturnahe und aktive Naherholung und ein Treffpunkt für alle Generationen. Mehrgenerationen- Fitnessgeräte, ein Boule-Platz, Liegen, eine Sitzarena und vieles mehr erwarten Sie hier. Zudem erklären Info- Tafeln das Ökosystem Jagst sowie die heimische Tier- und Pflanzenwelt.