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Herbstliche Waldlandschaft mit buntem Laub und Hügeln im Morgenlicht.

„Drei Kaiserberge“

Die „Drei Kaiserberge“ Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen sind Zeugenberge der Schwäbischen Alb und bilden eine markante Dreiergruppe zwischen Göppingen und Schwäbisch Gmünd. Genieße die einzigartige Atmosphäre einer der schönsten Burgruinen Württembergs, die Ruine Hohenrechberg und die wunderbare Aussicht über das Fils- & Remstal.

Eine ruhige Flusslandschaft mit einem kleinen Gewässer, umgeben von Bäumen und Sträuchern. Im Vordergrund sind Steine im Wasser sichtbar.

Remsmittelpunkt Lorch-Waldhausen

Wusstest du, dass der Remsmittelpunkt Lorch-Waldhausen durch einen großen Fels markiert ist? Die Rems ist rund 80 Kilometer lang – von ihrem Ursprung in Essingen bis zur Mündung in den Neckar bei Remseck. Exakte Messungen haben ergeben, dass der geographische Mittelpunkt der Rems in Waldhausen bei den Sportanlagen liegt – genau hier befindet sich der Remsmittelpunkt Lorch-Waldhausen.

Sitzgelegenheiten am Ufer laden Besucherinnen und Besucher zum Verweilen ein. Der Remsmittelpunkt dient zudem als Rast für Radfahrer, die auf dem vorbeiführenden Remstal-Radweg unterwegs sind.

Aussicht auf eine grüne Landschaft mit Feldern und Hügeln. Im Vordergrund steht eine Holzbank auf einem Weg.

Bargauer Kreuz und Bargauer Horn

Zahlreiche Wanderungen und Radtouren führen vorbei am Naturfreundehaus Himmelreich zum Bargauer Kreuz. Vom Bargauer Horn genießt man eine schöne Aussicht zum Kalten Feld und den „Drei Kaiserbergen“. Am Bargauer Horn lädt eine Bank zur Rast ein.

Luftaufnahme einer Felsenkante, umgeben von Bäumen und Sträuchern. Der Felsen ist unregelmäßig geformt und teilweise bewachsen.

Rodstein Oberkochen

Der markante Punkt oberhalb von Oberkochen, den man vom Tal aus gut sehen kann. Ein großes Holzkreuz ziert den Gipfel dieses schönen Felsens. Von hier aus hat man einen unbeschreiblichen Blick auf Oberkochen und das Kochertal. Am Fuße des Felsens befindet sich eine kleine Grotte.

Ursprung der Brenz mit einem Felsen und Bäumen im Hintergrund. Im Vordergrund ist Wasser zu sehen.

Brenzursprung Königsbronn

Der Brenzursprung Königsbronn ist eine beeindruckende, 4 Meter tiefe Karstquelle mit kristallklarem, blaugrünem Wasser, das unter einem mächtigen Felsen an die Oberfläche tritt. Auf der Albhochfläche versickert der Niederschlag rasch im verkarsteten Jura-Kalkstein-Untergrund, sammelt sich in Spalten und Höhlensystemen – und tritt beim Brenzursprung als Karstquelle wieder zutage.

Die Quelle, auch als Brenztopf bekannt, zählt zu den wenigen runden Quellformen der Schwäbischen Alb. Ihre typische „Topf“-Form verlieh ihr den Namen. Die Schüttung variiert je nach Niederschlagsmenge zwischen 230 und 20.000 Litern pro Sekunde. Das ganze Jahr über bleibt die Wassertemperatur konstant bei 7 °C.

Das leuchtend blaue Erscheinungsbild der Quelle entsteht durch die physikalischen Eigenschaften des Wassers: Während blaue Lichtanteile gestreut werden, werden rote und gelbe verschluckt. In Kombination mit der hohen Klarheit und dem Kalkgehalt des Wassers wird das Licht millionenfach an feinsten Partikeln gestreut – so entsteht das charakteristische Leuchten des Brenztopfs. Der Brenzursprung Königsbronn ist nicht nur eine der größten und schönsten Quellen der Schwäbischen Alb, sondern auch ein beliebtes Ausflugsziel in der Heidenheimer Brenzregion. Seit dem Jahr 2000 wird die Wasserkraft der Quelle wieder genutzt. Zudem ist der Brenztopf Königsbronn heute als offizieller Geopoint ausgezeichnet.

Foto: (c)Landratsamt Heidenheim (Fotoagentur Fouad Vollmer)