Alle Artikel in: Staunen

Schlucht Teufelskanzel Gschwend-Rotenhar

Die versteckt liegende Felsformation oberhalb von Rotenhar war einst Zuflucht in Kriegszeiten und soll im Mittelalter ein Zeremonieplatz der „Täufer“- Sekte gewesen sein. Heute ist die wildromantische Teufelskanzel eines der Aushängeschilder von Gschwend. Das Naturdenkmal liegt an einer kleinen Seitenschleife am Kultur- und Landschaftspfad Frickenhofer Höhe.

Weiherwiesen Essingen

Auf einer von dichten Wäldern umschlossenen und von Birken bewachsenen weiten Lichtung bei Tauchenweiler erstreckt sich das Naturschutzgebiet „Weiherwiesen“. Beeindruckend ist die außerordentlich vielfältige Flora. So kann man mit ein wenig Glück Trollblumen, verschiedene Arten von Orchideen, Lupinien und Schwertlilien entdecken. Und wenn das fahle Wollgras silberhaarig übers Moor geistert, mag mancher Besucher im Abendschein sogar leise erschauern.

Erlebnispfad Bucher Stausee

Der Erlebnispfad wurde speziell für Ältere und Familien konzipiert. Er bietet besondere Bewegungs-, Klang- und Akustikerlebnisse. Bewegungs- und Erlebnisstationen wechseln sich auf dem rund 1,2 km langen Erlebnispfad, der auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist, ab. So gibt es beispielsweise Schaukeln, Rollstuhlwippen, ein Geräuschtor und Rufsäulen. Durch das spielerische Ausprobieren der einzelnen Stationen werden die Sinne (re-)aktiviert. Erlebe Deine Sinne neu und erfahre die Vielseitigkeit von Räumen und Klängen.

Aussichtsturm Mögglingen

Vom bereits bestehenden Naherholungsgebiet Grubenholz sind der Albtrauf, das Remstal und die „Drei Kaiserberge“ weithin sichtbar. Am Kolbenberg beginnend schweift der Blick über die Essinger Wälder zum Remsursprung, nach Lautern und Lauterburg, über das Remstal zum Stuifen, Rechberg und schließlich zum Hohenstaufen. Besteigt man den Aussichtsturm am Waldrand wird der Genuss dieser herrlichen Landschaft noch erhöht. 29 Stufen führen auf die Aussichtsplattform, Informationstafeln vermitteln Heimatkunde.

Königsturm Schwäbisch Gmünd

Der Königsturm war ein wichtiger Teil der im südlichen Teil der äußeren Stadtbefestigung von Schwäbisch Gmünd. Der Königsturm nimmt von der Form und seiner Höhe von über 40 Meter sowie der Mächtigkeit seiner Außenwände mit 2,6 Metern eine Sonderstellung unter den Gmünder Stadttürmen ein und ist ein markanter Punkt im Stadtbild. Der Turm ist nur im Rahmen von Führungen geöffnet!

Foto: ©Hostrup-Fotografie

Aussichtsplattform Zeiselberg

Wandel langsam die Rampen hoch zum Zeiselberg. Weinberghäuschen und Reben weisen auf das kulturelle Erbe des Remstals hin, Wacholder auf die Ostalb. Von der Aussichtsplattform betrachtet man die Stadt, die neue Riesenrutsche wird dauerhafter Anziehungspunkt für die ganze Familie und abends verwandelt sich der Ort durch warmes Licht von marokkanischen Laternen zu einem romantischen Aufenthaltsraum in Stadtnähe mit romantischem Biergarten.

Limesanlage am Kocher

Der „Rätische Limes“ verlief mitten durch Hüttlingen. Dabei konnte die römische Grenzlinie ganz verschieden aussehen. Daran erinnert die Nachbildung verschiedener Baustile von Palisaden und Mauerteilen. Den Verlauf des Limes und die Standorte von Kastellen verdeutlicht ein Pflastermosaik. Die Nachbildung eines im Kocher bei Hüttlingen gefundenen Pinienzapfens aus dem Zeitraum 120 – 250 nach Christus schmückt die Anlage.

Limesmauer Pfahlheim

1987 wurden in Pfahlheim Reste der römischen Limesmauer entdeckt. Das konservierte Mauerstück stellt neben dem Beginn der „Raetischen Mauer“ im Rotenbachtal bei Schwäbisch Gmünd und dem Limestor bei Dalkingen eines der wenigen im freigelegten Originalzustand sichtbaren Teilstücke der „Teufelsmauer“
in Baden-Württemberg dar.

Limesinformationszentrum Rotenbachtal

Besondere Aufmerksamkeit verdient das Limes-Informationszentrum am Eingang des Rotenbachtals. Ein Informationspavillon mit Landschaftsmodell gibt Auskunft über das Leben und Arbeiten der Römer am Limes. Durch die Informationstafeln und Modelle von Kastellen erhält man einen Einblick in die römische Vergangenheit Schwäbisch Gmünds. Am westlichen Talhang oberhalb des Rotenbachs liegt der noch gut erkennbare Beginn der aus grob behauenen Steinquadern errichteten raetischen Mauer.

ZEISS Museum der Optik Oberkochen

Erlebe mehr als 170 Jahre Innovationsgeschichte hautnah. Komme mit auf eine faszinierende Reise durch die Welt der Optik. Mehr als 1.000 spannende, oft einzigartige Ausstellungsobjekte auf 1.000 m². In zehn Themenfeldern erfahren Sie Interessantes, Wissenswertes und Unerwartetes über die Entwicklungsgeschichte von Produkt- und Technologiebereichen, die für ZEISS wichtig sind. Die Ausstellung schlägt den Bogen von der Gegenwart bis in die Vergangenheit.

Foto: ©Carl Zeiss AG