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Volkmarsberg Oberkochen

Der 743,4 m hohe Volkmarsberg gehört zur Schwäbischen Alb. Die flache Kuppe des Volkmarsbergs überragt die umliegenden Gipfel um 30 bis 40 m und bis 1912 stand hier ein einfaches Vermessungsgerüst, das zur Aussichtsplattform umgebaut wurde. Der heutige Turm auf dem Volkmarsberg mit 23 m Höhe stammt aus dem Jahr 1930. Daneben steht ein Wanderheim des Schwäbischen Albvereins mit Kinderspielplatz und Feuerstelle.

Rosenstein Heubach

Der Rosenstein – einer der markantesten Berge der Ostalb – direkt vor der Türe, bietet nicht nur von der Burgruine einen herrlichen Panoramablick über die Stadt und das angrenzende Umland. Eine Vielzahl von begehbaren Höhlen und der Archaeopfad laden zu archäologischen Erkundungen ein. Der Berg ist auf gut ausgebauten Wanderwegen, aber auch wunderschönen und anspruchsvollen Pfaden zu erklimmen.

Zudem ist der Rosenstein mit Stellung ein Eldorado für Outdoor-Sportler und hat nahezu für alle Sportarten etwas im Programm. Hier kommen Mountainbiker, Wanderer und Kletterer gleichermaßen auf ihre Kosten. Von ausgeschilderten Mountainbike-Strecken in verschiedenen Leistungsstufen bis hin zur anspruchsvollen Downhill-Strecke, einem Pumptrack und Flow-Trails ist einiges geboten. Wanderer, Jogger und Kletterbegeisterte finden auf über 140 Routen eine Vielzahl von Möglichkeiten zum Erklimmen des Albfelsens. 

Reiterleskapelle Waldstetten

Auf einem Bergsattel hoch über Waldstetten steht das Wahrzeichen der Gemeinde – die Reiterleskapelle. Klein und doch beeindruckend. Die dem heiligen Leonhard geweihte Kapelle ist ein populäres Ausflugsziel und steht auf einem Bergsattel zwischen dem Rechbergle und dem Graneggle, einem Ausläufer des hohen Kalten Feldes. Genieße die herrliche Aussicht, pausiere auf den Ruhebänken oder komme zur Besinnung.

Frühkeltischer Fürstensitz Ipf

Der Ipf erhebt sich als mächtiger Zeugenberg des Weißen Jura über der ehemaligen Reichsstadt Bopfingen. Er ist 668 Meter hoch und bildet den östlichen Ausläufer der Schwäbischen Alb. Für den Anstieg auf das Gipfelplateau empfiehlt sich die flache östliche Flanke. Umfangreiche und beeindruckende Befestigungssysteme geben Anlass zur Vermutung, dass der Ipf ein frühkeltischer Fürstensitz war.

Am Fuße des Ipf informiert die keltische Freilichtanlage über die Archäologie, die Geologie, das Leben der Kelten und nicht zuletzt über die Geschichte des imposanten Zeugenbergs.

Der Frühkeltische Ipf liegt auf dem Gebiet des Geopark Ries.

Renaturierte Sechta mit Auerochsen am Ipf

Durch die Renaturierung des Sechtagebietes gewinnt die Landschaft immer mehr von ihrem ursprünglichen Aussehen zurück. Der Charakter der Fluss-Auen mit ihrer reichen Tier- und Pflanzenwelt lebt auf fast natürliche Weise wieder auf.

Seit Mai 2011 weiden zwischen den Bopfinger Ortsteilen Oberdorf und Kerkingen auf etwa 24 Hektar mehrere Auerochsen. Diese erkennt man an ihrem hellen Aalstrich entlang des Rückgrats, den kräftigen Hörnern und dem weißen Flotzmaul. Die seltenen Wildrinder in der Sechtaaue haben sich inzwischen zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt. Die vielen Radfahrer und Wanderer sind begeistert von der neuen Wildnis und haben die Auerochsen in ihr Herz geschlossen.

Goldbergmuseum Riesbürg

Das Goldbergmuseum lässt alle Besucher aktiv erfahren, wie die Menschen der Steinzeit lebten, wie sie wohnten und jagten, wovon sie sich ernährten und welche Werkzeuge sie benutzten. Davon können sich die Besucher am Webstuhl-Modell und am Modell vom Steinbohrer selber ein Bild machen. Die Modelle von Wohnstätten, Werkzeugen und Fuhrwerken sind in weiter Umgebung einzigartig. In der Dokumentation zur vor– und frühgeschichtlichen Besiedelung des „Goldbergs“ von 4000 v. Ch. bis wenige Jahrhunderte v. Chr. ist in vorbildlicher Weise die Geschichte der Ausgrabungen auf dem Goldberg und die prähistorische Besiedlung dargestellt.  

(c)Gemeinde Riesbürg, Goldbergmuseum

Anhand zahlreicher Funde, aber auch durch Pläne und Rekonstruktionszeichnungen, werden den Besuchern die verschiedenen jungsteinzeitlichen und eisenzeitlichen Siedlungsphasen eindrucksvoll vorgestellt.

Die heute im Goldbergmuseum gezeigten Fundstücke sind zum Teil Lesefunde, die großzügiger Weise dort ausgestellt werden dürfen. 

PS: Wie wäre es im Anschluss mit einer lehrreichen Rundwanderung über den Goldberg?

Das Goldbergmuseum liegt auf dem Gebiet des Geopark Ries.

Fotos: (c)Gemeinde Riesbürg, Goldbergmuseum

Naturschutzgebiet Ellwanger Schlossweiher

Die charakteristische Kulturlandschaft des Ellwanger Hügel- und Seenlands bietet Pflanzen- und Tierarten Lebensraum, die auf offene, gepflegte, aber nicht intensiv genutzte Landschaften angewiesen sind. Eine hohe Artenvielfalt mit über 200 verschiedenen Pflanzen- und zahlreichen Vogel- und Libellenarten kennzeichnet das Gebiet. Hier sind auch seltene, schutzbedürftige Arten heimisch wie die Glänzende Seerose, der Zwergtaucher und die Braune Mosaikjungfer. Die Streuobstwiesen werden regelmäßig mit Schafen beweidet.

Goldberg Riesbürg

Nahe Goldburghausen befindet sich der bis weit über die Grenzen Riesbürgs hinaus bekannte ca. 60 m hohe Goldberg, ein Felsen aus Süßwasserkalk (Travertin), der nach dem Abfluss des Ries-Sees entstanden ist. In fünf aufeinanderfolgender Perioden, in vor- und frühgeschichtlicher Zeit, war der Goldberg besiedelt. Ein einzigartiger archäologischer Fundplatz!

PS: Verbinde Deinen Besuch mit dem Goldbergmuseum!

Der Goldberg Riesbürg liegt auf dem Gebiet des Geopark Ries.

Sinneserlebnis „weiterweg“ in Gschwend-Rotenhar

Ein Walderlebnisweg der besonderen Art befindet sich bei Gschwend-Rotenhar: Der „weiterweg“ ist eine Mischung aus Naturerlebnis, Kunstpfad und Besinnungsweg. An 10 Stationen werden die Besucher inspiriert über zentrale Fragen des Lebens nachzudenken. Acht davon sind durch einen rollstuhlfreundlichen geschotterten Waldweg miteinander verbunden.

Er ist durch lilafarbene Symbole gekennzeichnet. Die erste Hälfte des Weges weist nur geringes Gefälle auf, der zweite Teil führt durch eine Senke mit geringen bis mittleren Steigungen. Die Initiatoren des Weges von der Graf-Pückler-Stiftung haben bei allen Kunstwerken des Tübinger Künstlers Martin Burchard auf eine Durchfahrtsbreite von 90 Zentimetern geachtet. An den Stationen des Erlebnispfades stehen Kunstwerke mit jeweils zwei Texttafeln.

Der „weiterweg“ wurde durch die Graf von Pückler und Limpurg’sche Wohltätigkeitsstiftung im eigenen Wald realisiert. Die künstlerische Konzeption und die Gestaltung der Stationen erfolgten durch den Tübinger Künstler Martin Burchard.

Kocherursprung Unterkochen

Zwei Quellflüsse speisen den Kocher: der Schwarze Kocher ein Kilometer südlich von Oberkochen und der Weiße Kocher ein Kilometer nordöstlich von Aalen-Unterkochen. Der Weiße Kocher entspringt in einem engen Tal, umringt von Bäumen und schlängelt sich an Felsen vorbei durch seine Quellschlucht. Unterhalb von Unterkochen vereinigen sich Weißer und Schwarzer Kocher zum Kocher, dem zweitgrößten Nebenfluss des Neckars.

Kocherursprung Unterkochen