Autor: Eileen Heth

Ameisenstadt – Naturschutzgebiet Dellenhäule

Das 24,1 ha große Naturschutzgebiet liegt bei Aalen-Waldhausen auf dem Härtsfeld und bewahrt eine Vielzahl vom Aussterben bedrohter Arten. Hier befindet sich auch die größte Ameisenanhäufung Mitteleuropas mit etwa 22 Arten. Zu sehen sind hier unzählige Hügelchen der Ameisenhaufen. Im Naturschutzgebiet gibt es Wanderwege, die zum Erkunden des Gebiets einladen.

Naturschutzgebiet Ellwanger Schlossweiher

Die charakteristische Kulturlandschaft des Ellwanger Hügel- und Seenlands bietet Pflanzen- und Tierarten Lebensraum, die auf offene, gepflegte, aber nicht intensiv genutzte Landschaften angewiesen sind. Eine hohe Artenvielfalt mit über 200 verschiedenen Pflanzen- und zahlreichen Vogel- und Libellenarten kennzeichnet das Gebiet. Hier sind auch seltene, schutzbedürftige Arten heimisch wie die Glänzende Seerose, der Zwergtaucher und die Braune Mosaikjungfer. Die Streuobstwiesen werden regelmäßig mit Schafen beweidet.

Waldentdeckerpfad „Schindersklinge“ in Ellenberg

Gleich zu Beginn des Pfades sind schon Rekorde zu verzeichnen. Wusstest Du, dass dort seit 1997 die „Längste Bank der Welt aus einem Stamm“, die auch im Guinness-Buch der Rekorde verzeichnet ist, steht?

Im weiteren Verlauf schlängelt sich der Trampelpfad auf einer Länge von ca. 1 km durch das Unterholz der „Schindersklinge“. Über kleine Stege und mehrere Bäche führt er die Besucherinnen und Besucher zu den Stationen im Wald wie beispielsweise Tierweitsprung, Klangerlebnisstation, Kugelbahn (Kugel sollte man selbst mitbringen, max. 6 cm Durchmesser), Naturkneippstelle, Barfußpfad, Baum- und Strauchpfad, Labyrinth, uvm. Besonders für Familien mit Kindern ist der Besuch ein schönes Erlebnis in der Natur.

Anfahrt: Ellenberg Richtung Ellwangen verlassen, unmittelbar nach Ortsausgang links abbiegen Richtung Häsle (Häslestraße) Parkplatz und Einstieg auf der rechten Seite.

Goldberg Riesbürg

Nahe Goldburghausen befindet sich der bis weit über die Grenzen Riesbürgs hinaus bekannte ca. 60 m hohe Goldberg, ein Felsen aus Süßwasserkalk (Travertin), der nach dem Abfluss des Ries-Sees entstanden ist. In fünf aufeinanderfolgender Perioden, in vor- und frühgeschichtlicher Zeit, war der Goldberg besiedelt. Ein einzigartiger archäologischer Fundplatz!

PS: Verbinde Deinen Besuch mit dem Goldbergmuseum!

Rittersteig Hohenrechberg

Bei dieser kurzen, landschaftlich wie auch kulturell sehr attraktiven Rundtour können kleine als auch große Entdecker einen der beeindruckenden Drei Kaiserberge besteigen: Den Hohenrechberg

Wallfahrtskirche St. Maria

Bei dieser landschaftlich wie auch kulturell sehr attraktiven Rundtour besteigen die Wanderer den Hohenrechberg – einen der Drei Kaiserberge. Der Weg führt zunächst zur barocken Wallfahrtskirche St. Maria, die auf einem 707 m hohen Plateau mit traumhafter Aussicht erbaut wurde. Auf naturbelassenen Pfaden erreicht man nach einem ruhigen und idyllischen Stück durch den Wald die Burgruine Hohenrechberg. Diese erinnert an den Glanz der Staufer und des Ritter- und Grafengeschlechts von Rechberg und Rothenlöwen. Was rund 600 Jahre hindurch keine Belagerer schafften, vollbrachten Naturgewalten: 1865 schlug bei einem Wintergewitter der Blitz ein und die Kernburg brannte fast völlig aus. Heutzutage gilt die Burgruine Rechberg als eine der schönsten in Schwaben. Wer den phantastischen Ausblick von der Burgruine in aller Ruhe genießen möchte, kann hier eine Rast einlegen, bevor der Weg wieder zurück zum Ausgangspunkt führt.

Wallfahrtskirche St. Maria

Länge: 3,2 km, Schwierigkeit: mittel, Start und Ziel: Parkplatz Hohenstaufenstraße (neben der Turnhalle).

Sinneserlebnis „weiterweg“ in Gschwend-Rotenhar

Ein Walderlebnisweg der besonderen Art befindet sich bei Gschwend-Rotenhar: Der „weiterweg“ ist eine Mischung aus Naturerlebnis, Kunstpfad und Besinnungsweg. An 10 Stationen werden die Besucher inspiriert über zentrale Fragen des Lebens nachzudenken. Acht davon sind durch einen rollstuhlfreundlichen geschotterten Waldweg miteinander verbunden.

Er ist durch lilafarbene Symbole gekennzeichnet. Die erste Hälfte des Weges weist nur geringes Gefälle auf, der zweite Teil führt durch eine Senke mit geringen bis mittleren Steigungen. Die Initiatoren des Weges von der Graf-Pückler-Stiftung haben bei allen Kunstwerken des Tübinger Künstlers Martin Burchard auf eine Durchfahrtsbreite von 90 Zentimetern geachtet. An den Stationen des Erlebnispfades stehen Kunstwerke mit jeweils zwei Texttafeln.

Der „weiterweg“ wurde durch die Graf von Pückler und Limpurg’sche Wohltätigkeitsstiftung im eigenen Wald realisiert. Die künstlerische Konzeption und die Gestaltung der Stationen erfolgten durch den Tübinger Künstler Martin Burchard.

Kocherursprung Unterkochen

Zwei Quellflüsse speisen den Kocher: der Schwarze Kocher ein Kilometer südlich von Oberkochen und der Weiße Kocher ein Kilometer nordöstlich von Aalen-Unterkochen. Der Weiße Kocher entspringt in einem engen Tal, umringt von Bäumen und schlängelt sich an Felsen vorbei durch seine Quellschlucht. Unterhalb von Unterkochen vereinigen sich Weißer und Schwarzer Kocher zum Kocher, dem zweitgrößten Nebenfluss des Neckars.

Kocherursprung Unterkochen

Reiterleskapelle Waldstetten

Auf einem Bergsattel hoch über Waldstetten steht das Wahrzeichen der Gemeinde – die Reiterleskapelle. Klein und doch beeindruckend. Die dem heiligen Leonhard geweihte Kapelle ist ein populäres Ausflugsziel und steht auf einem Bergsattel zwischen dem Rechbergle und dem Graneggle, einem Ausläufer des hohen Kalten Feldes. Genieße die herrliche Aussicht, pausiere auf den Ruhebänken oder komme zur Besinnung.

Schloss Fachsenfeld mit Landschaftspark und Seerosenteich

Kultur vom Feinsten kann man im Schloss Fachsenfeld erleben, einer bezaubernden Schlossanlage inmitten eines herrlichen, großen Landschaftsparks.

Neben einer bedeutenden Sammlung an Kunstschätzen können in den historischen Gemäuern auch technische Meisterleistungen, wie die Erfindung des Stromlinienfahrzeuges, bewundert werden. Schloss Fachsenfeld stellt eine seltene Symbiose von Geschichte, Kunst, Kultur und Natur dar, die alle Besucher begeistert.

Der herrliche Landschaftspark, ein botanisches Kleinod erster Güte, ist einen Besuch wert. Im 7,8 Hektar großen Gelände hat sich eine ursprüngliche Flora und Fauna erhalten. Insbesondere die Blumenwiesen von Frühjahr bis in den Sommer strahlen in einer uns heute ungewohnten Farbigkeit.

Und nach den vielen Sehgenüssen können die Besucher im original eingerichteten Jugendstilcafé den Besuch genießerisch ausklingen lassen.

Märchenwald und Walderlebnispfad „Tännli“ Gschwend

Eingebettet in die wunderschöne Waldlandschaft des Schwäbischen Waldes lädt der Walderlebnispfad „Tännli“ Jung und Alt zum spielerischen Entdecken, Klettern, Lauschen, Staunen und Lernen ein. Der Wald als Freizeit- und Erholungsraum bietet Kindern Gelegenheit ihren Forscher-, Bewegungs- und Abenteuerdrang auszuleben. Das Herzstück stellt dabei der Märchenwald mit verschiedenen Stationen rund um die Märchen „Dornröschen“, „Hänsel und Gretel“ sowie „Rotkäppchen“ dar.