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Kaltes Feld Degenfeld

Das Kalte Feld mit seinen Ausläufern Hornberg und Galgenberg ist ein Zeugenberg der Schwäbischen Alb und befindet sich mit fast 800 m Höhe zwischen Schwäbisch Gmünd und Donzdorf und ist somit die höchste Erhebung auf der Ostalb. Der Name lässt schon erahnen, dass hier auch im Winter einiges geht, so ist zum Beispiel Skilanglauf relativ oft möglich. Im Sommer ist die ca. 2 km breite und 2 km lange Hochebene ein beliebtes Wander- und Radwanderziel, nicht zuletzt wegen der bunten Blumenwiesen und der Wacholderheiden.

Schlucht Teufelskanzel Gschwend-Rotenhar

Die versteckt liegende Felsformation oberhalb von Rotenhar war einst Zuflucht in Kriegszeiten und soll im Mittelalter ein Zeremonieplatz der „Täufer“- Sekte gewesen sein. Heute ist die wildromantische Teufelskanzel eines der Aushängeschilder von Gschwend. Das Naturdenkmal liegt an einer kleinen Seitenschleife am Kultur- und Landschaftspfad Frickenhofer Höhe.

Weiherwiesen Essingen

Auf einer von dichten Wäldern umschlossenen und von Birken bewachsenen weiten Lichtung bei Tauchenweiler erstreckt sich das Naturschutzgebiet „Weiherwiesen“. Beeindruckend ist die außerordentlich vielfältige Flora. So kann man mit ein wenig Glück Trollblumen, verschiedene Arten von Orchideen, Lupinien und Schwertlilien entdecken. Und wenn das fahle Wollgras silberhaarig übers Moor geistert, mag mancher Besucher im Abendschein sogar leise erschauern.

Aussichtsturm Mögglingen

Vom bereits bestehenden Naherholungsgebiet Grubenholz sind der Albtrauf, das Remstal und die „Drei Kaiserberge“ weithin sichtbar. Am Kolbenberg beginnend schweift der Blick über die Essinger Wälder zum Remsursprung, nach Lautern und Lauterburg, über das Remstal zum Stuifen, Rechberg und schließlich zum Hohenstaufen. Besteigt man den Aussichtsturm am Waldrand wird der Genuss dieser herrlichen Landschaft noch erhöht. 29 Stufen führen auf die Aussichtsplattform, Informationstafeln vermitteln Heimatkunde.

Limes-Park Rainau

In Rainau haben sich einige der schönsten Teilstücke und Einzeldenkmäler des UNESCO-Welterbe Limes erhalten. Neben dem Limesturm und dem Römerbad können die Reste eines Kohortenkastells besichtigt werden. Alle Sehenswürdigkeiten sind durch einen 11 km langen Rundwanderweg verbunden und werden durch Informationstafeln und Modelle erläutert. Ein besonderes Erlebnis ist eine Führung mit den Limes-Cicerones, die als Gästeführer in römischer Gewandung mit ihrem Wissen Geschichte erlebbar machen.

Wallfahrtskirche St. Salvator Schwäbisch Gmünd

Hinter dem Bahnhof führt ein traditioneller Kreuzweg hinauf auf den St. Salvator. Das dortige Heiligtum schuf der Kirchenbaumeister Caspar Vogt nach 1617. Er baute dabei bereits vorhandene Höhlen zu einer Unter- und Oberkapelle aus. Angefügt ein achteckiger Turm mit Zwiebeldach. Das Kaplaneihaus hat 1771 Stadtbaumeister Johann Michael Keller entworfen. Die Prozessionen hinauf zum St. Salvator wurden, solange Schwäbisch Gmünd Reichsstadt war, von den Kapuzinern betreut.

„Drei Kaiserberge“

Die „Drei Kaiserberge“ Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen sind Zeugenberge der Schwäbischen Alb und bilden eine markante Dreiergruppe zwischen Göppingen und Schwäbisch Gmünd. Genieße die einzigartige Atmosphäre einer der schönsten Burgruinen Württembergs, die Ruine Hohenrechberg und die wunderbare Aussicht über das Fils- & Remstal.

Hagbergturm Gschwend

Westlich von Gschwend liegt auf 585 Metern Höhe der Hagbergturm. Das Jugendstilbauwerk wurde 1901 vom Verschönerungsverein als Holzgerüst für Aussichtszwecke erbaut und wenig später wurde ein 23 Meter hoher Turm errichtet. Dieser gewährt eine herrliche Aussicht über den Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald.

Fränkisch-Schwäbischer Jakobsweg

Der Fränkisch-Schwäbische Jakobsweg führt von Würzburg über Rothenburg o.d.T. und Rosenberg/Hohenberg nach Ulm. Der Pilger geht 268 Kilometer, auf meist sanft hügeligen, gut ausgebauten Wegen. Lediglich nach den Flusstälern der Jagst, des Kochers, der Lein und der Lone steigt der Weg auf kurzen Strecken, beim Albaufstieg zwischen Bargau und dem Bargauer Kreuz ein längeres Stück, heftig an. Für den ganzen Weg sollte man sich mindestens 11 Tage Zeit nehmen. Besser ist es, sich mehr Zeit zu lassen, denn im Eilschritt lassen sich Spiritualität und Besonderheiten, wie beispielsweise die Jakobuskirche in Hohenberg und das Sieger Köder Zentrum in Rosenberg, wohl kaum erleben.

Kunstwerk Sieger Köder

Im Sieger Köder Zentrum – Werk und Bibelgarten wird die ganze Schaffenskraft des Künstlers ausgestellt. Den Besucher erwarten originale Glasfenster, Plastiken, Skulpturen, zahlreiche Originalbilder und vieles mehr.

Sieger Köder Zentrum – Werk und Bibelgarten

Frühkeltischer Fürstensitz Ipf

Der Ipf erhebt sich als mächtiger Zeugenberg des Weißen Jura über der ehemaligen Reichsstadt Bopfingen. Er ist 668 Meter hoch und bildet den östlichen Ausläufer der Schwäbischen Alb. Für den Anstieg auf das Gipfelplateau empfiehlt sich die flache östliche Flanke. Umfangreiche und beeindruckende Befestigungssysteme geben Anlass zur Vermutung, dass der Ipf ein frühkeltischer Fürstensitz war.

Am Fuße des Ipf informiert die keltische Freilichtanlage über die Archäologie, die Geologie, das Leben der Kelten und nicht zuletzt über die Geschichte des imposanten Zeugenbergs.