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Wand mit historischen Fotos, Urkunden und einem Schild mit der Aufschrift 'KATZENSTEIN' in einem Raum mit Holzofen und Möbeln

Härtsfeldbahnmuseum Neresheim

Das Härtsfeldbahnmuseum Neresheim bietet eine vielfältige Ausstellung mit zahlreichen Bildern, historischen Urkunden und authentischen Uniformen aus der guten, alten Zeit der Bahn. Besonders hervorzuheben ist der originalgetreu nachgebildete Arbeitsplatz eines Bahnagenten, der Einblicke in den Arbeitsalltag vergangener Zeiten ermöglicht. Zudem sind im Museum einzigartige Selbstbau- und Kleinserienmodelle längst nicht mehr existierender Härtsfeldbahnfahrzeuge zu sehen, ergänzt durch detaillierte Dioramen, historische Werkzeuge und viele weitere Exponate zur Geschichte der Eisenbahn und des regionalen Bahnbetriebs.

Ein Highlight für Familien und Modellbahn-Fans ist die große Modellbahn-Anlage im Maßstab 1:22,5 (Spur IIm) mit einer funktionstüchtigen Rollbockgrube. Diese Attraktion kann bei entsprechender Sorgfalt von Besuchern selbst bedient werden, was das Museum besonders interaktiv und spannend macht. Das Museum befindet sich im ersten Stock des historischen ehemaligen Bahnhofsgebäudes in Neresheim, direkt über der Gaststätte, in der ehemaligen Wohnung des Bahnverwalters. Der Eingang zum Museum ist an der Rückseite des Gebäudes zu finden. Das Härtsfeldbahnmuseum Neresheim ist an den Fahrtagen der Härtsfeld-Museumsbahn geöffnet und bietet Eisenbahn-Interessierten und Familien ein authentisches und lehrreiches Erlebnis zur Geschichte der regionalen Schienenverkehrs und historischen Bahntechnik.

Runder Raum mit großem, farbenfrohem Wandgemälde, das eine lebhafte historische Szene zeigt, und einem Tisch mit Stühlen in der Mitte.

Panoramamuseum Hans Kloss Schwäbisch Gmünd

Das Panorama-Museum im ersten Obergeschoss der historischen „Grät“ am Marktplatz 7 beherbergt das beeindruckende „Gmünder Epos“ sowie das „Staufersaga-Panorama“ des bekannten Malers Hans Kloss (1938–2018). Das „Gmünder Epos“ besteht aus 15 großformatigen Ölgemälden, die zur Feier des 850-jährigen Stadtjubiläums im Jahr 2012 geschaffen wurden.

Das berühmte Staufersaga-Panorama erstreckt sich über eine beeindruckende Fläche von 15 x 3 Metern und entführt Besucher auf faszinierende Weise in die spannende Geschichte der Stauferstadt Schwäbisch Gmünd. Das Museum ist ein Muss für Kunstliebhaber, Geschichtsinteressierte und Touristen, die die reiche Kultur und das historische Erbe der Region erleben möchten.

Schattenfigur eines Vogels und einer Hand vor einem blauen Hintergrund, Teil einer interaktiven Ausstellung.

Internationales Schattentheatermuseum „schattenreich“ Schwäbisch Gmünd

Das weltweit einzige Museum für zeitgenössisches Schattentheater bietet auf zwei Ebenen eine spannende Dauerausstellung sowie wechselnde Ausstellungen, die die facettenreiche Kunst des Schattentheaters und professionelle Schattenfiguren aus aller Welt präsentieren.

Besucher jeden Alters können hier selbst zu Schattenspielern werden: Acht interaktive Stationen laden zum Experimentieren mit Licht und Schatten ein und machen das Museum zu einem besonderen Erlebnis für Familien, Kunstliebhaber und Theaterfreunde.

Eine weitere Attraktion ist der historische Gewölbekeller aus dem 17. Jahrhundert, der dem Museum eine faszinierende Atmosphäre verleiht und die Verbindung von Kunst und Geschichte unterstreicht.

Historische Dampfmaschine mit großem Rad und Museumsschriftzug im Freilichtmuseum.

Schwäbisches Bauer- und Technikmuseum Eschach-Seifertshofen

Wer auf Entdeckungsreise gehen möchte, ist sicher im Schwäbischen Bauern- und Technikmuseum an der richtigen Adresse. Die umfangreiche Privatsammlung umfasst zahlreiche Exponate aus Landwirtschaft, Technik und Militaria, so vielfältig, dass sie leicht mehrere Museen füllen könnte.

Straßenbahnwaggons, Feuerwehrfahrzeuge, Oldtimer, Flugzeuge, Hubschrauber sowie Militärfahrzeuge und landwirtschaftliche Maschinen faszinieren nicht nur Technikbegeisterte. Auch Freunde klassischer Heimatmuseen kommen hier voll auf ihre Kosten. In den Werkstätten ländlichen Handwerks und den authentisch nachgebildeten Wohnstuben, die das bäuerliche Leben eindrucksvoll widerspiegeln, erleben Besucher Geschichte und Kultur hautnah.

Das Schwäbische Bauer- und Technikmuseum Eschach-Seifertshofen ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien, Technikfans und Kulturinteressierte gleichermaßen.

Skelett eines Triceratops mit markanten drei Hörnern und großem Nackenschild in einem Museum.

Urweltmuseum Aalen

Das Urweltmuseum Aalen bietet einen umfassenden Einblick in die faszinierende Geologie der Region Ostwürttemberg. Auf zwei Stockwerken werden grundlegende geologische Zusammenhänge und fossile Organismen anhand übersichtlicher Schautafeln anschaulich erklärt. Eine Vielzahl erstaunlicher Versteinerungen, darunter Saurierfossilien, Tintenfische und beeindruckende Riesenammoniten, sorgt bei Besuchern für großes Staunen und Interesse an der Erdgeschichte.

Heller Ausstellungsraum mit Vitrinen und Exponaten auf Holzpodesten, weiße Wände und Parkettboden.

Museum im Prediger Schwäbisch Gmünd

Das Museum im Prediger Schwäbisch Gmünd wurde im Jahr 1876 von engagierten Gmünder Bürgern und prominenten Kulturinteressierten auf der Basis eines Vereins gegründet. Es zählt damit zu den ältesten Museen in Baden-Württemberg und bietet vielfältige Ausstellungen und Programme für die ganze Familie. Besonders beliebt ist die Zeitreise ins Mittelalter, bei der unter anderem die Reichskrone und der Reichsmantel sowie viele weitere historische Exponate zu bestaunen sind.

Blick in ein modernes Museum mit mehreren Vitrinen, die historische Artefakte wie Töpferwaren und Steinskulpturen zeigen.

Limesmuseum Aalen

Das Limesmuseum steht direkt auf dem Gelände des größten römischen Reiterkastells nördlich der Alpen, wo vor 1.800 Jahren etwa 1.000 Soldaten mit ihren Pferden stationiert waren. Der Archäologische Park mit den monumentalen Resten des Stabsgebäudes ist Teil des UNESCO-Welterbes Limes.

Das größte Museum am Limes in Süddeutschland zeigt spektakuläre Originalfunde und bietet Informationen zu allen Themen rund um die Römerzeit am Limes. Die Dauerausstellung und der Archäologische Park bieten Besuchern anhand von Modellen, modernen Medien und einem breiten museumspädagogischen Programm ein vielfältiges und erlebnisreiches Informationsangebot.

Historische Druckwerkstatt mit großen Druckpressen, Metalllettern und Werkzeugen auf Holztischen.

Silberwarenmuseum Ott-Pausersche Fabrik Schwäbisch Gmünd

Das Silberwarenmuseum Ott-Pausersche Fabrik befindet sich im ältesten erhaltenen Fabrikgebäude Schwäbisch Gmünds. Die 1845 errichtete Fabrik gilt als einmaliges Zeugnis der Wirtschafts- und Kulturgeschichte der Region. Wer heute die Silberwarenfabrik betritt, begibt sich auf eine faszinierende Reise zu den Anfängen der Industrialisierung und erlebt hautnah die Entwicklung der Silberwarenherstellung.

Museumsausstellung mit einer beleuchteten Vitrine, die eine detaillierte Krippenszene mit Figuren zeigt.

Schlossmuseum Ellwangen

Im Schlossmuseum Ellwangen werden in den ehemaligen Prunkräumen der Fürstpröbste beeindruckende Zeugnisse der 1250-jährigen Kultur und Geschichte der Stadt Ellwangen ausgestellt. Ein besonderer Anziehungspunkt für Kinder ist die Sammlung von rund 50 detailreichen Puppenstuben. Das Museum bietet zudem verschiedene Themenführungen an, darunter auch eine außergewöhnliche Führung in historischen Kostümen, die den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis macht. Das Schlossmuseum Ellwangen ist damit ein faszinierendes Ziel für Familien, Kulturinteressierte und Geschichtsfreunde.

Überdachter Gang mit Glasdach und Betonwand, an der mehrere hölzerne Fischskulpturen befestigt sind.

Alamannenmuseum Ellwangen

Im Alamannenmuseum Ellwangen wird die spannende Zeit der Alamannen auf vielfältige Weise wieder lebendig. Die Themenschwerpunkte Holzhandwerk, Weben und Textilhandwerk, Gold- und Silberschmiedearbeiten sowie Die Alamannen als die ersten Christen in Süddeutschland werden besonders vertieft – unterstützt durch Forschungsergebnisse, die zum Teil erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Neben zahlreichen archäologischen Originalfunden zeigt das Museum beeindruckende Inszenierungen zu verschiedenen alamannischen Lebenssituationen in Originalgröße. Interaktive Medien mit Bildschirmen und bewegten Bildern sowie zahlreiche Ausstellungselemente zum Anfassen und Mitmachen laden Besucher zum aktiven Entdecken ein. Ebenso Teil des Museumskonzepts ist der idyllische Museumsgarten mit der dahinterliegenden mittelalterlichen Nikolauskapelle. Highlights sind ein rekonstruiertes Getreidespeicherhaus aus Lauchheim sowie ein Gemüsegarten, der das Leben zur Alamannenzeit anschaulich macht.