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Deckenfresko mit religiösen Szenen in der Klosterkirche Neresheim.

Klostermuseum Neresheim

Das Museum zeigt auf drei Geschossebenen im Konventgebäude und in der Prälatur einen Überblick über die Kloster- und Baugeschichte, die historische Bedeutung der Abtei in ihrer Betätigung in der Naturwissenschaft, der Bildung und der Kunst.

Das Baudenkmal auf dem Ulrichsberg über Neresheim ist ein Ort mit bewegter, nahezu tausendjähriger Geschichte. Die Gründung des Klosters und das Wirken seiner Mönche haben außerordentlichen Anteil an der Kultivierung und Besiedelung des südwestdeutschen Landstrichs im heutigen, östlichen Baden-Württemberg. Diese bis in die Gegenwart nachwirkende Bedeutung anschaulich zu vermitteln, auch jüngeren Generationen interessant, im wörtlichen Sinne von „Denkmal“ zu verdeutlichen, ist Aufgabe des Klostermuseums.

Holzhaus mit spitzem Dach hinter hohem Gras und Blumen unter bewölktem Himmel.

Keltische Freilichtanlage am Ipf Bopfingen

Das Freilichtmuseum am Fuße des weithin sichtbaren Zeugenberges Ipf, zeigt die frühe Besiedlung des Bopfinger Umlandes mit vier rekonstruierten latènezeitlichen Gebäuden und einer teilweise rekonstruierten Palisade. Derzeit enstehen hier Gebäude auf Grundlage von Funden aus dem nahegelegenen Osterholz, die die Basis des Museum bilden.

Zwei Personen betrachten eine große, beleuchtete Landkarte in einem modernen Ausstellungsraum mit hohen Fenstern und Holzdetails.

explorhino Science Center Aalen

Besucher können über 120 faszinierende Experimente auf 1.200 Quadratmetern Ausstellungsfläche entdecken und in die Welt der Naturwissenschaften, Mathematik und Technik eintauchen. Das Science Center lädt zum Erforschen, Erleben und Begreifen ein. Anfassen und Ausprobieren ausdrücklich erwünscht!

Innenraum einer Ausstellung mit großen Schwarz-Weiß-Fotografien an den Wänden und Regalen mit Büchern und Broschüren.

Kleinode: Sieger-Köder-Zentrum Werk und Biebelgarten

Das „Sieger-Köder-Zentrum – Werk und Bibelgarten“ in Rosenberg zeigt und würdigt das Gesamtwerk des berühmten Künstlers und ehemaligen Gemeindepfarrers. Sieben Themeninseln geben Einblicke in Leben und Werk sowie in die künstlerische Entwicklung des Malers. Die besondere Verbindung in seiner Kunst zwischen Glaube und Leben vermitteln die zahlreichen Hintergrundinformationen der Darstellung. Anekdoten, interessante Geschichten, Fotos und Filme aus dem Leben Sieger Köders ergänzen die Präsentation.

Museum im Seelhaus Bopfingen

Das Museum im Seelhaus Bopfingen befindet sich in einem der stattlichsten Fachwerkhäuser Bopfingens, dem Seelhaus, das im Jahr 1505 erbaut wurde. Ursprünglich diente das Gebäude der Beherbergung und Versorgung alter Menschen. Der Name Seelhaus verweist auf die Absicht des Stifters: Die Bewohner sollten täglich für sein Seelenheil beten.

Seit 1987 ist das städtische Museum im Seelhaus hier untergebracht und bietet einen umfassenden Überblick über die Entstehung und Geschichte des Bopfinger Raumes. Ein Schwerpunkt liegt auf der Landschaftsentstehung am westlichen Riesrand durch den Meteoriteneinschlag vor 14 Millionen Jahren. Besonders wichtig ist der Ipf, Bopfingens Hausberg, mit seinen vorgeschichtlichen Befestigungsanlagen, die als bedeutender Sitz in der Bronze- und Eisenzeit galten. Spuren römischer Präsenz finden sich in den Hinterlassenschaften des Kastells und Zivildorfs in Oberdorf sowie der römischen Straßenstation in Trochtelfingen.

Das Obergeschoss des Museums im Seelhaus präsentiert eine stadtgeschichtliche Sammlung, die Einblicke in das Leben in der ehemaligen Reichsstadt Bopfingen gewährt. Themen wie Kirchengeschichte, Schulgeschichte, bäuerliche Produktionsweisen sowie die traditionelle Leder- und Zinnverarbeitung sind dort ebenfalls vertreten.

Das Museum im Seelhaus Bopfingen liegt auf dem Gebiet des Geopark Ries.

Foto: (c)Stadt Bopfingen, Museum im Seelhaus

Heimatstube Trochtelfingen

Die Heimatstube Trochtelfingen entstand auf Initiative der Lehrerin Mathilde Zeller, die die alte Lebensweise der Bauern für die Nachwelt bewahren wollte. Im Jahr 1974 wurden die Heimatstuben im alten Rathaus eröffnet. Nach einer umfassenden Sanierung und Neukonzeption präsentiert sich das Museum seit 1999 in völlig neuem Gewand.

Das Museum ist thematisch und räumlich auf drei Ebenen gegliedert. Eine Diaschau vermittelt einen ersten Eindruck vom alten Trochtelfingen, der sich beim Rundgang anschaulich vertiefen lässt. Der Schwerpunkt liegt auf dem Wohnen und Arbeiten in Landwirtschaft und Handwerk. Zahlreiche Exponate machen deutlich, wie beschwerlich beispielsweise ein Waschtag früher war. Ein Besuch in der Dachkammer einer Magd gewährt Einblicke in die Lebensumstände des 19. Jahrhunderts. Im Dachgeschoss befinden sich zudem Abteilungen zur Imkerei und Hausschlachtung sowie ein begehbares Depot.

In einem Nebengebäude sind landwirtschaftliche Fuhrwerke, Wagen und der alte Leichenwagen von Trochtelfingen ausgestellt. Die Heimatstube Trochtelfingen liegt auf dem Gebiet des Geopark Ries.

Foto: (c)Stadt Bopfingen, Heimatstube Trochtelfingen

Dunkler Raum mit vielen alten Holzschränken und nummerierten Schubladen, beleuchtet von einer Stehlampe und einer runden Bodenlampe.

Historische Kräuterkammer Bopfingen

Die Historische Kräuterkammer Bopfingen der Reichsstadt-Apotheke wurde vermutlich im Jahr 1720 in Auftrag gegeben und diente lange als Offizin. Bis 1970 wurde sie als Aufbewahrungsort für Rohmaterialien zur Arzneiherstellung genutzt. Heute erzählt sie als kleines Museum eindrucksvoll von der Geschichte dieser Apotheke. Die alten Bücher und Manuale sind eine wahre Fundgrube für Pharmaziehistoriker.

Die Wände dieses außergewöhnlichen Raumes sind fast vollständig mit nummerierten Schubladen von 1 bis 292 ausgefüllt. In den Regalen befinden sich alte Holzbüchsen mit lateinischen Aufschriften, von denen einige noch historischen Inhalt bewahren. So finden sich hier viele Raritäten aus vergangenen Jahrhunderten.

Besonders wertvoll sind die historischen Arbeitsgeräte, darunter ein Schneidebrett und Hackmesser zum Zerkleinern von Hölzern, ein eiserner Mörser, Handwaagen und alte Gewichtssätze. Eine Besonderheit stellt das „Nürnberger Mikroskop“ von 1720 dar, ebenso wie alte Retorten.

Die Historische Kräuterkammer Bopfingen liegt auf dem Gebiet des Geopark Ries.

Zwei alte Straßenwalzen vor dem Gebäude des Land- und Technikmuseums bei sonnigem Wetter.

Land- und Technikmuseum Unterschneidheim-Zipplingen

Das Land- und Technikmuseum Unterschneidheim-Zipplingen ist das Ergebnis jahrelanger Sammelleidenschaft. Das Herz des Sammlers schlägt besonders für alte Schlepper und Landmaschinen – aktuell umfasst der Museumsbestand zwölf Traktoren. Eine weitere Attraktion ist ein Standmotor aus dem Jahr 1948 zur Stromerzeugung, der noch funktionsfähig ist und in Gang gebracht werden kann.

Im Obergeschoss sind landwirtschaftliche Geräte mit teilweise absolutem Seltenheitswert sowie Gegenstände des ländlichen Lebens- und Arbeitsalltages ausgestellt. Eine besondere Attraktion ist der Fronleichnamsaltar aus einem bäuerlichen Anwesen der Umgebung.

Die Dauerausstellung wird durch eine vollständig eingerichtete Dorfschmiede und eine Zipplinger Schuhmacherwerkstatt bereichert. Das Land- und Technikmuseum Unterschneidheim-Zipplingen liegt auf dem Gebiet des Geopark Ries.

Heimatmuseum Unterschneidheim

Das Heimatmuseum Unterschneidheim ist eher ein Freilandmuseum und zeigt ein originales Kleinbauernanwesen mit Bauerngarten. Komplettiert wird das Bild durch den Kuhstall und die Scheune. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Hausweberei, die neben der Landwirtschaft einer der wichtigsten Erwerbszweige der Unterschneidheimer Bevölkerung war.

Das Heimatmuseum Unterschneidheim befindet sich auf dem Gebiet des Geopark Ries.

Foto: (c)Gemeinde Unterschneidheim, Heimatmuseum

Modell eines einfachen Holzofens mit zwei Holzscheiten und einem Metallgestell.

Goldbergmuseum Riesbürg

Das Goldbergmuseum lässt alle Besucher aktiv erfahren, wie die Menschen der Steinzeit lebten, wohnten und jagten, wovon sie sich ernährten und welche Werkzeuge sie benutzten. Besucher können sich am Webstuhl-Modell und am Modell vom Steinbohrer selbst ein Bild machen. Die Modelle von Wohnstätten, Werkzeugen und Fuhrwerken sind in weiter Umgebung einzigartig.

In der Dokumentation zur vor- und frühgeschichtlichen Besiedelung des Goldbergs von 4000 v. Chr. bis wenige Jahrhunderte vor Christus wird in vorbildlicher Weise die Geschichte der Ausgrabungen und die prähistorische Besiedlung dargestellt.

Anhand zahlreicher Funde sowie Pläne und Rekonstruktionszeichnungen werden die verschiedenen jungsteinzeitlichen und eisenzeitlichen Siedlungsphasen eindrucksvoll vorgestellt.

Die heute im Goldbergmuseum gezeigten Fundstücke sind zum Teil Lesefunde, die großzügigerweise dort ausgestellt werden dürfen. Das Goldbergmuseum liegt auf dem Gebiet des Geopark Ries.

Das Goldbergmuseum liegt auf dem Gebiet des Geopark Ries.