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Limes-Park Rainau

In Rainau haben sich einige der schönsten Teilstücke und Einzeldenkmäler des UNESCO-Welterbe Limes erhalten. Neben dem Limesturm und dem Römerbad können die Reste eines Kohortenkastells besichtigt werden. Alle Sehenswürdigkeiten sind durch einen 11 km langen Rundwanderweg verbunden und werden durch Informationstafeln und Modelle erläutert. Ein besonderes Erlebnis ist eine Führung mit den Limes-Cicerones, die als Gästeführer in römischer Gewandung mit ihrem Wissen Geschichte erlebbar machen.

Goldberg Riesbürg

Nahe Goldburghausen befindet sich der bis weit über die Grenzen Riesbürgs hinaus bekannte ca. 60 m hohe Goldberg, ein Felsen aus Süßwasserkalk (Travertin), der nach dem Abfluss des Ries-Sees entstanden ist. In fünf aufeinanderfolgender Perioden, in vor- und frühgeschichtlicher Zeit, war der Goldberg besiedelt. Ein einzigartiger archäologischer Fundplatz!

PS: Verbinden Sie Ihren Besuch mit dem Goldbergmuseum!

Fotos: ©Gemeinde Riesbürg

Römerkastell Böbingen

Um 160 n. Chr. wurde während der Herrschaft des römischen Kaisers Antonius Pius nördlich der Rems der Limes errichtet. Das heutige Böbingen gehört fortan zur Provinz Raetien und damit zum Römischen Weltreich. Eine Kohorte, also 500 Soldaten, waren hier stationiert. Es war wahrscheinlich die Cohors VI Lusitanorum, die ursprünglich aus Portugal stammte. Sie bauten auf dem „Bürgle“, einem Bergvorsprung über der Rems, ein Kastell, das strategisch sehr günstig lag. Von hier aus konnten sie einen 15 km langen Limesabschnitt mit 20 Wachttürmen kontrollieren.

Kastell Schirenhof Schwäbisch Gmünd

Um die Mitte des 2. Jahrhunderts n. Chr. wurde das Kastell Schirenhof, als Standort der Cohors I Raetorum, gegründet und blieb vermutlich bis zum Ende des Limes von dieser Einheit besetzt. Das Kastell besaß vier Tore, jeweils in der Mitte der Seiten mit teilweise nach außen halbrund vorspringenden Tortürmen. Erhalten ist das Bad.

Limesknie Lorch

Nördlich vom Kloster Lorch verlief einst der Obergermanische Limes, der von Norden kommend hier nach Osten in Richtung Donau abbog. Man spricht deshalb vom „Limesknie“. Unweit dieser Stelle ist ein Limesturm aus Holz rekonstruiert worden. Unten im Tal befand sich im Zentrum der heutigen Stadt Lorch ein Kastell für 500 Soldaten.

Ehem. Zisterzienserinnenkloster Kirchheim am Ries

Ein besonderes Schmuckstück in Kirchheim ist das ehemalige Zisterzienserinnenkloster der Klosterkirche St. Maria und einem rekonstruierten Klostergarten. Den Besuchern bietet sich ein faszinierender Blick auf die Pfarrkirche und die frühere Abtei, der erahnen lässt, welche Einkehr dieser Ort in früherer Zeit bereits ermöglichte.

PS: Besuchen Sie auch den tollen Klostergarten!

Heimatmuseum Niederalfingen

Im Jahr 1539 ließ Hans Walter von Hürnheim das Vogteigebäude als Verwaltungssitz der herrschaftlichen Burgvögte und der späteren Pfleger der „Niederalfinger Besitztümer“ errichten. Von der Mitte des 16. Jahrhunderts bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts stand es unter der Verwaltung des augsburgischen Handelshauses der Fugger. Aus Privatbesitz erwarb die Gemeinde Hüttlingen 1963 das mittlerweile sanierungsbedürftige historische Gebäude. In den Jahren von 1974 bis 1977 erfolgte mit der Sanierung der Ausbau zum Heimatmuseum.

Auf vier Stockwerken bewahrt das Museum zahlreiche Exponate des täglichen Lebens und Arbeitens rund um Hüttlingen. Die vorwiegend aus dem 19. Jahrhundert stammenden Ausstellungsstücke geben dazu in anschaulicher Form Einblicke in Lebensumstände und Praktiken des landwirtschaftlichen Bereiches, der historischen Hauswirtschaft und des Handwerks. Dabei stellen die Ausstattung einer Sakristei, die Stube der Heimatvertriebenen und eine Feuerspritze aus dem Jahr 1827 besondere Glanzlichter der Präsentation dar. Ein funktionsfähiges Backhaus und ein neu errichteter Göpel runden den Gesamteindruck im Außenbereich ab.

Foto: ©Gemeinde Hüttlingen

Kunstverein KISS im Schloss Untergröningen

Das temporäre Museum des Vereins KISS „Kunst im Schloss Untergröningen e. V.“ etablierte sich für moderne Kunst weit über die Grenzen der Region hinaus.  Der jährlich stattfindende Kunst- und Kultursommer auf Schloss Untergröningen wurde zum Ausstellungsereignis nationaler und internationaler zeitgenössischer Kunst. Tausende Kunstkenner reisen bis heute aus Nah und Fern nach Abtsgmünd  um die aktuelle Ausstellung zu erleben.

Foto: ©Gemeinde Abtsgmünd

Museumsgalerie Wasseralfingen

Im historischen Ambiente des Kulturzentrums Bürgerhaus Wasseralfingen bietet das Museum in großzügigen Galerieräumen Sonderausstellungen zur Ortsgeschichte und zum Kunstschaffen bekannter einheimischer Maler und Modelleure wie beispielsweise Conrad Weitbrecht, Hermann Plock, Sieger Köder und weitere.

Foto: ©Stadt Aalen