Alle Artikel in: Burgen, Schlösser & Ruinen

Historisches Gebäude mit Fachwerk und Ziegelmauer, umgeben von grünem Gras unter bewölktem Himmel.

Wasserschloss Trochtelfingen

Von den Egerwiesen aus eröffnet sich ein malerischer Blick über die Eger hinweg auf das Wasserschloss Trochtelfingen, auch bekannt als Stolch’sches Schloss – ein kleines, spätmittelalterliches Wasserschlösschen mit besonderem Charme.

Von ehemals fünf mittelalterlichen Adelssitzen in Trochtelfingen sind heute nur noch wenige Spuren erhalten. Das Wasserschloss Trochtelfingen wurde von den Herren von Zipplingen Anfang des 15. Jahrhunderts errichtet – auf den Überresten eines alten Burgstalls, der noch heute von einem Wassergraben umgeben ist. Der Zugang erfolgt von Norden über eine Brücke, die direkt in das Schloss führt. Unmittelbar westlich befand sich einst das Gröll’sche Schloss, das um 1350 erstmals erwähnt wurde, jedoch im Dreißigjährigen Krieg vollständig zerstört wurde. Heute sind davon keine sichtbaren Überreste mehr vorhanden. Wasserschloss Trochtelfingen begeistert nicht nur durch seine historische Bedeutung, sondern auch mit seinem besonderen Flair: Direkt an der Schlossanlage lädt ein idyllischer Biergarten zum Verweilen ein. Hier genießt man frisches Bier, regionale Spezialitäten und eine entspannte Atmosphäre – perfekt für unvergessliche Momente in historischer Umgebung.

Zwei Personen mit blauem Rucksack sitzen auf Felsen und blicken auf bewaldete Hügel im Ostalbkreis.

Rosenstein mit Burgruine und Höhlen Heubach

Der Rosenstein mit Burgruine und Höhlen Heubach ist einer der markantesten Berge der Ostalb und liegt direkt vor den Toren der Stadt Heubach. Von der Burgruine aus bietet sich ein atemberaubender Panoramablick über die Stadt und das umliegende Umland – ein echtes Highlight für Natur- und Kulturliebhaber.

Zahlreiche begehbare Höhlen und der sogenannte Archaeopfad laden zu spannenden archäologischen Entdeckungstouren ein. Der Rosenstein lässt sich sowohl über gut ausgebaute Wanderwege als auch über reizvolle, anspruchsvolle Pfade erklimmen.

Zudem ist der Rosenstein mit Stellung ein wahres Eldorado für Outdoor-Sportler. Ob Mountainbiker, Wanderer oder Kletterer – hier kommt jeder auf seine Kosten. Ausgeschilderte Mountainbike-Strecken in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, eine herausfordernde Downhill-Strecke, ein Pumptrack sowie moderne Flow-Trails sorgen für jede Menge Abwechslung. Auch Wanderer, Jogger und Kletterbegeisterte finden auf über 140 Routen ein breites Angebot an Touren und Möglichkeiten, den imposanten Albfelsen aktiv zu erleben.

Fachwerkhaus mit weißen Wänden und roten Holzbalken, davor grüne Büsche und Bäume.

Schloss Heubach

Das imposante Schloss Heubach ist ein bedeutender Fachwerkbau, der heute mehrere Spezialmuseen beherbergt: das einzigartige Miedermuseum, das Heimatmuseum sowie das Polizeimuseum. Im frühen 16. Jahrhundert wurde Georg von Woellwarth das Leben auf der Höhenburg Rosenstein zu ungemütlich. Deshalb ließ er sich 1525 innerhalb der schützenden Stadtmauern ein großes neues Adelshaus errichten – das heutige Heubacher Schloss.

1625 wurde das Schloss an die veränderten Wohnkomfort-Vorstellungen angepasst. Die großen Stuben wurden in kleinere, abgeschlossene Appartements unterteilt, wodurch sich die Anzahl der beheizbaren Räume von fünf im 16. Jahrhundert auf acht im 17. Jahrhundert erhöhte.

Bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts diente das Schloss Heubach verschiedenen Mitgliedern der Familie Woellwarth als Wohnsitz. Im 18. Jahrhundert wechselte das Schloss in bürgerlichen und später bäuerlichen Besitz und wurde nur noch nach praktischen Gesichtspunkten umgebaut. Dachboden und zweites Obergeschoss wurden als Lager- und Heuboden genutzt, wodurch das zweite Obergeschoss nahezu unverändert erhalten blieb.

Radfahrer auf dem Kocher-Jagst-Radweg vor der Burg Niederalfingen, umgeben von grüner Landschaft und Bäumen.

Marienburg Niederalfingen

Die Marienburg Niederalfingen, auch bekannt als Burg Niederalfingen, ist eine beeindruckende Spornburg oberhalb des Kochertals. Die Burganlage entwickelte sich aus einer Zwingerburg und besteht aus einer Kernburg, einer Vorburg sowie mächtigen Ringmauern. Besonders markant ist der 30 Meter hohe Bergfried, der sogenannte Kupferturm, der weithin sichtbar ist und der Burg ihr charakteristisches Erscheinungsbild verleiht.

Unterhalb der Bergmauer befindet sich das Vogteigebäude, in dem heute das Heimatmuseum der Gemeinde Hüttlingen untergebracht ist. Die Marienburg Niederalfingen ist ein bedeutendes historisches Bauwerk und ein beliebtes Ausflugsziel in der Region.

Luftaufnahme einer Burg auf einem bewaldeten Hügel, umgeben von Wiesen und sanften Hügeln im Hintergrund. Sonnenuntergang.

Burgruine Hohenrechberg

Die Burgruine Hohenrechberg wurde erstmals Ende des 12. Jahrhunderts erwähnt und war während der Stauferzeit ein wichtiger Bestandteil des Befestigungsrings rund um die Burg Hohenstaufen. Trotz zahlreicher Kriege blieb die Burg lange unversehrt, doch im Jahr 1865 wurde sie bei einem Wintergewitter vom Blitz getroffen und brannte vollständig nieder.

Nach einem spannenden Rundgang durch die Burgruine Hohenrechberg kannst du dich in der Burgschänke ritterlich verwöhnen lassen und den Tag mit regionalen Spezialitäten gemütlich ausklingen lassen.

Schloss Fachsenfeld mit Landschaftspark und Seerosenteich

Kultur vom Feinsten erleben Besucher im Schloss Fachsenfeld mit Landschaftspark und Seerosenteich, einer bezaubernden Schlossanlage eingebettet in einen weitläufigen, wunderschönen Landschaftspark.

Das Schloss beherbergt eine bedeutende Sammlung an Kunstschätzen und beeindruckt zugleich mit technischen Meisterleistungen, darunter die Erfindung des Stromlinienfahrzeugs. Das Schloss Fachsenfeld ist eine seltene Verbindung von Geschichte, Kunst, Kultur und Natur, die alle Besucher in ihren Bann zieht.

Der herrliche Landschaftspark mit einer Größe von 7,8 Hektar ist ein botanisches Kleinod von besonderer Qualität. Hier hat sich eine ursprüngliche Flora und Fauna erhalten, besonders die farbenprächtigen Blumenwiesen von Frühling bis Sommer sind ein echtes Highlight.

Nach dem Besuch des Parks und der Schlossanlage können Gäste im original eingerichteten Jugendstilcafé entspannt verweilen und den Ausflug genussvoll ausklingen lassen.

Schloss Hohenstadt mit ältestem barocken Heckengarten Europas

Versteckt in einer sanften Hügellandschaft im Südosten Baden-Württembergs liegt das Schloss Hohenstadt mit ältestem barocken Heckengarten Europas – eine Oase barocken Flairs und unvergleichlicher heimischer Atmosphäre. Zu den Höhepunkten des Schlosses gehört das frei aufliegende Treppenhaus, das nur noch einmal in der Würzburger Residenz zu sehen ist. Der Schlossgarten, einer der ältesten und schönsten Heckengärten Europas, erstreckt sich über eine weitläufige Fläche und ist seit fast 500 Jahren das Zuhause einer adligen Familie voller Geschichte und Abenteuer.

Über 7.000 heimische Büsche formen Wände, Türen und Fenster und schaffen eine „Wohnung unter freiem Himmel“. Besucher können sich an über 4.000 prächtigen Rosenpflanzen, einem eleganten Springbrunnen und einem beeindruckenden kalifornischen Mammutbaum (Sequoiadendron giganteum) erfreuen.

Das dem Versailler Stil nachempfundene französische Gartenhaus, auch Lusthaus genannt, ist das Herzstück des Schlossgartens. Mit seinen großen Fenstern, der kunstvollen Wandmalerei, dem Kuppelfresko und dem feinen Stuckwerk ist dieses Gebäude ein echtes Juwel.

Ein Brunnen mit Wasser gefüllt ist sichtbar. Im Hintergrund ein orangenes historisches Gebäude mit vielen Fenstern, umgeben von Bäumen.

Rokokoschlösschen Schwäbisch Gmünd

Das Rokokoschlösschen Schwäbisch Gmünd wurde 1780 vom Baumeister Johann Michael Keller erbaut. Bürgermeister Georg Franz von Stahl ließ es als Geschenk für seine Frau errichten. Noch heute ist das barocke Familienwappen der Stahls am Schlösschen zu sehen. Das kleine, zierliche Lusthaus im prächtigen Stadtpark gilt trotz der im Laufe der Jahrzehnte erfolgten Veränderungen als eine Perle der Gmünder Baukunst. Seit 1885 wird das Rokokoschlösschen Schwäbisch Gmünd gastronomisch genutzt und lädt Besucher zu besonderen Momenten ein.

Blick auf ein gelbes historisches Gebäude mit vielen Fenstern. Im Vordergrund sind Bäume und ein blauer Himmel ist sichtbar.

Schloss Untergröningen mit KISS

Das barocke Schloss Untergröningen mit KISS thront auf einem Bergsporn der Frickenhofer Höhe in der Gemarkung Abtsgmünd. Eine Vorgängerburg wird bereits 1351 erstmals urkundlich erwähnt. Heute dient das Schloss unter anderem als Ausstellungsraum für den Kunstverein KISS sowie als Heimatmuseum. Zudem finden hier regelmäßig Kunst- und Handwerksmärkte statt, die das kulturelle Leben in der Region bereichern.

Archäologischen Ausgrabungsstätte umgeben von dichtem Wald unter blauem Himmel mit weißen Wolken.

Kocherburg Unterkochen

Die Kocherburg Unterkochen ist die Ruine einer historischen Höhenburg, gelegen auf einer Hochfläche des Härtsfeldes zwischen den Quellklingen des Weißen Kochers und dem linken Zufluss, dem Häselbach. Ursprünglich wurde die Kocherburg im 11. Jahrhundert in eine prähistorische Befestigungsanlage eingebaut. Heute ist die ehemalige Burganlage ein bedeutendes archäologisches Kulturdenkmal und lädt Besucher zu einem spannenden archäologischen Rundgang durch und um das Burgareal ein.