Alle Artikel in: Gärten & Parks

Pavillon mit einem runden Dach, umgeben von bunten Tulpen und lila Stiefmütterchen im Vordergrund. Bäume im Hintergrund.

Kleinode: Aalen Stadtgarten

Eine kleine grüne Auszeit in der Aalener Innenstadt verspricht der Stadtgarten mit seinen zahlreichen idyllischen Sitzmöglichkeiten und den Spielplätzen für Kinder. Weitere Elemente im Stadtgarten sind der Venushafen, gestaltet vom italienischen Künstler Luciano Fabro und der Wasserspiele-Brunnen, der die Erlebbarkeit von Wasser gerade für Kinder besonders interessant macht.

Hoher Aussichtsturm aus grauem Material mit rechteckigen Fenstern, umgeben von Bäumen und Wiesen. Im Hintergrund sanfte Hügel.

Familien- und Landschaftspark mit Himmelsstürmer Wetzgau (aktuell geschlossen)

Der „Himmelsgarten“ auf der Hochfläche bei Wetzgau ist das ideale Ziel für einen bunten und abwechslungsreichen Familienausflug: Am spannendsten ist der Aufstieg vom Gmünder Bahnhof aus (dort ausgeschildert; rund 20 Minuten) durch das geheimnisvolle und wildromantische Taubental hinauf bis zum Landschafts- und Freizeitpark.

Für Groß und Klein gibt es viel zu entdecken: Den 38 Meter hohen „Himmelsstürmer“ – einen einzigartigen Aussichtsturm aus Holz, die große Spielgolfanlage, Wasserspielflächen für die Kleinsten, ein Floßbecken für die Größeren, das Erlebniszentrum des Heilmittel- und Naturkosmetikherstellers Weleda, den Baumwipfel-Kletterparkour „Skypark“, die einmalige Waldkugelbahn, die jetzt mit einer Sprungschanze bis zum Abenteuerhügel auf der Hochfläche erweitert wurde, kulinarische Genüsse aus dem Original-Holzbackofenhäusle und viele weitere Attraktionen.
Dabei wird der Himmelsgarten von großem ehrenamtlichen Engagement getragen, zum Beispiel beim Streuobstzentrum, den Imkern, den Kleingärtnern, den Kleintierzüchtern mit einer zauberhaften Gehege-Anlage und dem Freundeskreis des Himmelsstürmers.

Schloss Fachsenfeld mit Landschaftspark und Seerosenteich

Kultur vom Feinsten erleben Besucher im Schloss Fachsenfeld mit Landschaftspark und Seerosenteich, einer bezaubernden Schlossanlage eingebettet in einen weitläufigen, wunderschönen Landschaftspark.

Das Schloss beherbergt eine bedeutende Sammlung an Kunstschätzen und beeindruckt zugleich mit technischen Meisterleistungen, darunter die Erfindung des Stromlinienfahrzeugs. Das Schloss Fachsenfeld ist eine seltene Verbindung von Geschichte, Kunst, Kultur und Natur, die alle Besucher in ihren Bann zieht.

Der herrliche Landschaftspark mit einer Größe von 7,8 Hektar ist ein botanisches Kleinod von besonderer Qualität. Hier hat sich eine ursprüngliche Flora und Fauna erhalten, besonders die farbenprächtigen Blumenwiesen von Frühling bis Sommer sind ein echtes Highlight.

Nach dem Besuch des Parks und der Schlossanlage können Gäste im original eingerichteten Jugendstilcafé entspannt verweilen und den Ausflug genussvoll ausklingen lassen.

Schloss Hohenstadt mit ältestem barocken Heckengarten Europas

Versteckt in einer sanften Hügellandschaft im Südosten Baden-Württembergs liegt das Schloss Hohenstadt mit ältestem barocken Heckengarten Europas – eine Oase barocken Flairs und unvergleichlicher heimischer Atmosphäre. Zu den Höhepunkten des Schlosses gehört das frei aufliegende Treppenhaus, das nur noch einmal in der Würzburger Residenz zu sehen ist. Der Schlossgarten, einer der ältesten und schönsten Heckengärten Europas, erstreckt sich über eine weitläufige Fläche und ist seit fast 500 Jahren das Zuhause einer adligen Familie voller Geschichte und Abenteuer.

Über 7.000 heimische Büsche formen Wände, Türen und Fenster und schaffen eine „Wohnung unter freiem Himmel“. Besucher können sich an über 4.000 prächtigen Rosenpflanzen, einem eleganten Springbrunnen und einem beeindruckenden kalifornischen Mammutbaum (Sequoiadendron giganteum) erfreuen.

Das dem Versailler Stil nachempfundene französische Gartenhaus, auch Lusthaus genannt, ist das Herzstück des Schlossgartens. Mit seinen großen Fenstern, der kunstvollen Wandmalerei, dem Kuppelfresko und dem feinen Stuckwerk ist dieses Gebäude ein echtes Juwel.

In der Mitte eines Waldes steht eine große Kirche. Im Vordergrund Rasen und ein Garten mit Blumen.

Kloster Lorch

Das Kloster Lorch, eingebettet in das romantische Remstal, ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Spannende Geschichten und Anekdoten aus der Welt der Staufer warten in der historischen Klosterkirche, beim farbintensiven Stauferrundbild von Hans Kloss sowie in der Stauferfalknerei mit beeindruckender Greifvogelflugschau.

Der Kräutergarten in Kloster Lorch, zwischen Klosterkirche und südlicher Ringmauer gelegen, lädt Besucher zum Entspannen und Verweilen ein. In den liebevoll angelegten Beeten wachsen duftende Kräuter und Blumen, die einst von den Mönchen zur Herstellung von Tinkturen und Salben genutzt wurden. Bei einer geführten Tour erfährt man nicht nur Interessantes über die klösterlichen Traditionen, sondern auch Wissenswertes zur praktischen Anwendung der Heilpflanzen.

Foto: (c)Stadt Lorch

Sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen: Im Sinnesgarten kann man alle seine Sinne testen. Neben plätschernden Brunnen und gurgelnden Wasserläufen laden Klangobjekte, Fühltafeln und aromatisch duftende Pflanzen zum Mitmachen und Erleben ein.

Mehrere Sitzgelegenheiten runden das Angebot ab, zum Teil mit Blick in das Remstal. Hier findet man Ruhe und Harmonie.

Heilpflanzengarten und Erlebniszentrum Weleda

Entdecken, entspannen, erholen, sich verwöhnen lassen und in die Welt der Sinne, Farben und Düfte eintauchen.

Europas größter biologisch-dynamischer Heilpflanzengarten erstreckt sich am Rande der Schwäbischen Alb. Auf 20 Hektar Fläche werden 160 verschiedene Heilpflanzenarten angebaut. Im Freiland wachsen vorwiegend ein- und mehrjährige einheimische Arten. Darunter befinden sich auch 25 verschiedene Gehölze, von denen Blüten, Früchte, Wurzeln, ganze Pflanzen oder die Rinde geerntet werden. Tropische Pflanzen wie Bryophyllum und wärmeliebende Pflanzen wie Tabak und Artischocke werden in Gewächshäusern kultiviert.

Um den Bedarf an pflanzlichen Rohstoffen der Weleda AG zu sichern und dabei die Wildbestände zu schonen, werden jedes Jahr intensive Forschungsarbeiten zur Inkulturnahme durchgeführt. So wurden Pflanzen wie z. B. die Kanadische Gelbwurz, der Hirschzungenfarn, das Tausendgüldenkraut oder die Meisterwurz erfolgreich in Kultur überführt.

Auf dem Gelände befindet sich eine biologische Schilfkläranlage, die das gesamte Brauchwasser der Gärtnereigebäude mit Hilfe von Pflanzen und Pflanzenmaterial klärt – ein weiteres Beispiel für die ökologische Verantwortung, die das Unternehmen trägt. Eine Vielzahl an Nützlingen, die durch die vielen Blüten angelockt werden, stabilisieren das Ökosystem. 

Erkunde bei einem 90 – minütigen Rundgang den Weg der Heilpflanzen zum Weleda Produkt. Lerne die Unternehmensidee von Weleda kennen und erfahre Wissenswertes über unsere Heilpflanzen und den biologisch-dynamischen Anbau.

Fotos: (c)Weleda Erlebniszentrum

Klausen- und Basteigarten Schloss ob Ellwangen

Das Schloss ob Ellwangen, die ehemalige Residenz der Äbte und Fürstpröpste, wurde um das Jahr 1200 als Burganlage erbaut. Die heutige Form einer Vierflügelanlage mit Arkadenhof erhielt sie Anfang des 17. Jahrhunderts. In den ehemaligen fürstpröpstlichen Prunkräumen ist ein Museum eingerichtet, das die über 1.250-jährige Kultur der Vergangenheit der früheren Fürstpropstei Ellwangen zeigt. Zusammen mit der Schönenbergkirche bildet das Schloss ein weithin sichtbares Wahrzeichen Ellwangens.

Der Kräutergarten im Ringwall und der barocke Rosengarten (Basteigarten) sind im Sommer über das Torhaus zugänglich. Vom Garten hat man einen wundervollen Blick auf die Wallfahrtskirche Schönenberg.

Blick auf die Schönenbergkirche